BRINEK: SPÖ SOLL UNSERE GUTEN UNIS NICHT KRANK REDEN

Die Fakten zeigen den Erfolgskurs - 270 Millionen mehr seit 2000 für unsere Unis!

Wien (ÖVP-PK) - Die SPÖ soll unsere guten österreichischen Universitäten nicht krank reden. Die österreichischen Universitäten haben sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt und den Weg in die Autonomie erfolgreich beschritten, verwies heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek anlässlich des heutigen Wissenschaftsausschusses auf das Universitätsgesetz 2002, das mit großem Engagement von den Universitäten bereits umgesetzt werde und das international Anerkennung und Ansehen genieße. So wurde die WU-Wien zum Beispiel im aktuellen Ranking der Financial Times mit Betriebswirtschaftslehre unter die Top 25 Europas gereiht. "Sämtliche Bereichssprecher der SPÖ verfolgen ein und dasselbe, offensichtlich vorgegebene, Ziel: Alles schlecht reden und Panik verbreiten", so Brinek weiter - denn die Fakten würden den Erfolgskurs sehr deutlich zeigen: Bei der Anzahl der Absolvent/inn/en gibt es seit 2000 eine Steigerung von rund 27 Prozent (2003/04:
20.237 Abschlüsse), die Anzahl der Doktoratsabschlüsse ist seit 2000 um fast 30 Prozent gestiegen (auf 2.686). Die Erfolgsquote von Studierenden ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen und liegt nun bei 78 Prozent. "Das ist ein eindeutiges Indiz für eine erhöhte Abschlussorientierung im Studium; die Abbrecherquote ist also auf 22 Prozent gesunken", freut sich Brinek.

Die ÖVP-Abgeordnete wies auch auf die rege Beteiligung an Mobilitätsprogrammen hin: Der Anteil von Absolvent/inn/en mit Auslandsaufenthalt beträgt 27,5 Prozent. Der gute Ruf der Universitäten zeige sich aber auch bei der Nachfrage ausländischer Studierender nach unserem Studienangebot: Der Anteil ausländischer Studierender an Österreichs Universitäten und Fachhochschulen beträgt 13,5 Prozent. Damit steht Österreich in der OECD an 3. Stelle, in der EU sogar an Platz 1.

Das Universitätsbudget sei seit 2000 um 15,6 Prozent auf 1,97 Milliarden Euro gestiegen. "Das sind um 270 Millionen mehr für die Universitäten", so Brinek. Das Budget der Fachhochschulen habe sich 2000 sogar mehr als verdoppelt. Auch die aktuelle OECD-Studie belege, dass Österreich überdurchschnittlich viel für Bildung ausgebe. "Wir liegen mit den jährlichen Ausgaben pro Studierenden von 10.028,20 Euro beziehungsweise mit den Ausgaben je Absolvent/in 55.553,90 Euro im vorderen Drittel in der OECD", erläuterte die Wissenschaftssprecherin. Auch das Universitätsbudget 2007 bis 2009 werde steigen, verwies die Abgeordnete darauf, dass das Grundbudget erhöht werde und es Mittel für die Generalsanierung geben werde. (Schluss)

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