Breites Maßnahmenbündel gegen Feinstaubbelastung

LH Sausgruber und LR Schwärzler zogen Zwischenbilanz

Bregenz (VLK) - Das im Mai beschlossene 30+1 Punkte-Programm des Landes gegen die Feinstaubbelastung ist bereits zu einem guten Teil verwirklicht bzw. in unmittelbarer Umsetzung. Im Pressefoyer präsentierten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Umweltlandesrat Erich Schwärzler heute, Dienstag, eine umfassende Zwischenbilanz. Ein wichtiger Punkt des Programmes ist die Nachrüstung von öffentlichen Bussen mit Partikelfiltern. In einem Pilotversuch werden 20 Busse mit verschiedenen Filtersystemen ausgestattet und messtechnisch untersucht. Insbesondere gilt es zu klären, wie sich die einzelnen Filter auf die Stickstoffdioxidentwicklung auswirken.

Neben dem Landesprogramm werden auch verschiedene lokale Maßnahmenpakete umgesetzt. Nach jenem für Feldkirch wurde nun auch das Maßnahmenprogramm für das Sanierungsgebiet Dornbirn beschlossen. Dieses beinhaltet unter anderem die Einführung von Tempo 100 auf der Autobahn im Bereich Dornbirn. Landesrat Schwärzler sieht darin eine wichtige Maßnahme im Interesse der Luftgüte: "Weniger Geschwindigkeit bedeutet weniger Schadstoffausstoß." Versuche mit höheren Geschwindigkeiten auf Autobahn-Abschnitten seien daher abzulehnen.

Eine maßgebliche Aufgabe sieht LR Schwärzler auch in der Öffentlichkeitsarbeit:"Es ist wichtig, der Bevölkerung klar zu machen, dass die Luftgüteproblematik ihre Ursachen nicht nur im Straßenverkehr hat. Schadstoffe entstehen auch in der Bauwirtschaft, Landwirtschaft, beim Heizen, bei Feuerwerken usw." Deshalb wird die Informationsbroschüre "Luft bewegt" (im Internet auf www.vorarlberg.at herunterzuladen) im Herbst neu aufgelegt.
Weiters wird eine zweite Broschüre produziert, die über "Richtiges heizen" informiert. Darüber hinaus wird die Feinstaubproblematik immer wieder bei verschiedensten Fachveranstaltungen sowie im Gespräch mit Gemeindeausschüssen und Bürgerinitiativen thematisiert. (gw/tm)

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