Schüler vor Belästigungen schützen

LHStv. Strutz initiierte Informationsmaßnahmen für Schüler, Eltern und Lehrer - Vermehrte Präsenz der Exekutive vor Schulen

Klagenfurt (OTS) - Besorgt reagiert Schul- und Bildungsreferent LHStv. Martin Strutz aufgrund der sich häufenden Vorfälle von Belästigungen an Kärntens Schulen. Erst vor zwei Wochen hat das neue Schuljahr begonnen und schon kam es erneut zu einem Zwischenfall in einer Volksschule in Klagenfurt/Welzenegg. Nicht zuletzt deswegen appellierte Strutz heute, Dienstag, dafür, das Thema an Kärntens Schulen zu sensibilisieren und Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Bereits im Juni 2005 erteilte Strutz aufgrund einiger Belästigungen von Schulkindern durch schulfremde Personen eine Weisung an alle Kärntner Pflichtschullehrer, das Thema sexueller Missbrauch mit den Schülern und Lehrern gemeinsam im Unterricht anzusprechen und verstärkt zu behandeln. Mit heutigem Datum ging nun auch noch ein Brief an alle Eltern schulpflichtiger Kinder mit dem Appell, mit ihrem Kind vermehrt über dieses Thema zu sprechen, um damit eine verstärkte Bewusstseinsbil-dung für derartige Situationen hervorzurufen.

"Ich lege großen Wert darauf, dass die Kinder rechtzeitig aufmerk-sam gemacht werden, wie man sich in solchen Gefahrensituationen verhält", so der Bildungsreferent. Nicht zuletzt deswegen habe man gemeinsam mit Landeshauptmann Jörg Haider eine Aufklärungskampagne gestartet, um sowohl Eltern als auch Lehrer verstärkt für dieses Thema zu sensibilisieren. In einer Broschüre werden zahlreiche gute Tipps gegeben, wie man sich richtig verhält. Diese Broschüre wurde an jeden Haushalt versendet.
"Diese Thematik darf nicht totgeschwiegen werden", betonte Strutz. Kindern müsse vor allem die Scheu genommen werden, Vorfälle dieser Art Lehrern und Eltern zu melden. "Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig Alarm schlagen", so Strutz.

"Alle Vorfälle und Vorkommnisse, welche die Sicherheit unserer Kinder gefährden könnten, sollen umgehend der Polizei, der Schulleitung und der Schulabteilung gemeldet bzw. angezeigt werden", so Strutz. (Kinderschutzhotline: 0800-20 20 50 oder Polizei 133). Um noch weitere Vorfälle betreffend der Belästigung von Schulkindern zu vermeiden, führt die Exekutive nun verstärkte Kontrollen vor den Schulen durch und will mit vermehrter Präsenz etwaige Täter abschrecken.

Weiters wird es für die Kinder eine Notfallkarte geben, auf der wichtige Telefonnummern angeführt sind.

Rückfragen & Kontakt:

Mag.Nicole Schweigreiter
Pressesprecherin LHSTv.Martin Strutz

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZK0001