Aktuelle Kaufkraftstudie: Kärnten auf Platz 7 vorgerückt

LH Haider und OGM-Chef Bachmayer: Kärnten ist bei den Lebenshaltungskosten österreichweit am günstigsten

Klagenfurt (LPD) - Kärnten zählt zu den Gewinnern bei der Realen Kaufkraft. Neben Oberösterreich, Steiermark und dem Burgenland kann Kärnten seinen Rang bei der Realen Kaufkraft im Vergleich zu den Einkommen verbessern und liegt österreichweit auf Rang sieben. Das gaben heute, Dienstag, Landeshauptmann Jörg Haider und der Chef des Österreichischen Gesellschaft für Marketing (OGM), Wolfgang Bachmayer, im Rahmen der Präsentation der neuen Kaufkraftstudie 2005 in Klagenfurt bekannt.

Kärnten habe österreichweit das niedrigste Preisniveau und rangiert dadurch bei der Kaufkraft vor Burgenland und Tirol auf Platz sieben. Gerade in den Bereichen Wohnung, Kinderbetreuung und Bildung sei Kärnten besonders preisgünstig, betonten Haider und Bachmayer. Das Land nehme eine günstige Entwicklung und mit der Studie, die künftig übrigens auch die Daten für die einzelnen Bezirke liefern soll, sei es möglich, gezielte Entwicklungen einzuleiten bzw. zu forcieren, so Haider. So trage der Ausbau des Industrieparks St. Veit auch dazu bei, die Kaufkraft im Bezirk zu stärken. Bisherige Kärnten-Studien hätten fälschlicherweise auch die extrem ungünstigen Osttirol-Werte miteinbezogen, kritisierte Haider. Die aktuelle Studie würde hingegen ein genaues Bild der Kärntner Kaufkraft liefern.

Laut Studie liegt Kärnten bei den Lebenshaltungskosten auf Platz eins, beim Pro-Kopf-Einkommen 2003 auf Platz acht. Erstmals sei mit der Studie auch ein Kaufkraft-Ranking erstellt worden, welches die Lebenshaltungskosten sowie die Einkommen aus der Schattenwirtschaft (Pfusch) berücksichtige, so Bachmayer.

Insgesamt verfügen die Kärntner über offizielle Einkommen (inklusive aller Transferleistungen) von rund 6,3 Milliarden Euro. Daher ergebe dies ein Netto-Einkommen pro Kopf und Jahr in der Höhe von 11.312 Euro. Hervorzuheben ist auch, dass die Lohnsteuer-Nettoeinkommen pro Kopf in Kärnten in der Zeit von 2001 bis 2003 stärker als im Österreichschnitt (2,7) gestiegen sind, nämlich um 3,7 Prozent.

Während Kärnten das niedrigste Preisniveau aller Bundesländer hat, liegt Vorarlberg am höchsten, gefolgt von Salzburg und Tirol. Auch das Preisniveau nach Warengruppen und Dienstleistungen wurde österreichweit verglichen. Danach liegt Kärnten bei Wohnung und Kinderbetreuung am günstigsten. Bei Verkehr, Freizeit, Unterhaltung sowie Dienstleistungen liegt es im Österreichschnitt. An der Kaufkraftstudie haben auch die Universität Wien und Professor Friedrich Schneider, Universität Linz, mitgearbeitet.

(Zu dieser Aussendung gibt es auch einen O-Ton von LH Haider auf www.ktn.gv.at)
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