Neue bfu-Saison: Landwirte erstellen Unternehmenskonzepte

Weiterbildung für mehr Betriebserfolg und Lebensqualität am Bauernhof

Wien (AIZ) - Im Oktober startet die Seminarreihe für Bäuerliche Familienunternehmen (bfu) in die neue Bildungssaison. In bfu-Kursen erarbeitet jede Bäuerin und jeder Bauer ein individuelles Unternehmenskonzept für ihren/seinen Betrieb. Das Besondere daran:
Neben der Analyse der wirtschaftlichen Betriebspotenziale wird stark auf die persönlichen Stärken und Lebensziele der einzelnen Landwirte eingegangen. bfu-Kurse finden nicht nur auf Bezirks-, sondern auch auf Gemeindeebene statt und ersparen den Teilnehmern somit lange Anfahrtszeiten zum Seminarort.

"Landwirte sehen sich immer mehr als Unternehmer, die ihre betriebliche Zukunft selbst in die Hand nehmen. Professionelle Unterstützung dabei bietet die Seminarreihe bfu. Rund 4.700 Landwirte in ganz Österreich haben in den ersten fünf Jahren seit Bestehen der Bildungsinitiative der Landwirtschaftskammern Österreichs in bfu-Kursen ein persönliches Unternehmenskonzept für ihren Betrieb erarbeitet. Dabei stehen die Talente und Visionen der Betriebsführer im Mittelpunkt", erläutert Eveline Neubauer, Bundeskoordinatorin von bfu.

Persönlichkeit des Landwirts und Betriebspotenzial gleichermaßen wichtig

"Nur wer genau weiß, was er für sich, seine Familie und seinen Betrieb will, kann als Landwirt im bäuerlichen Familienunternehmen erfolgreich sein", ist Neubauer überzeugt. In den Seminaren lernen die Teilnehmer in der Trainingseinheit "Der Mensch im Mittelpunkt" ihre eigenen Stärken und tatsächlichen Wünsche kennen, bevor anhand einer Betriebsanalyse Möglichkeiten zu einer erfolgreichen Weiterentwicklung beleuchtet werden. Am Ende jedes Seminars steht die Erarbeitung eines individuellen Unternehmenskonzepts.

bfu-Absolventen sind hochmotivierte Landwirte

Viele Absolventen setzen nach bfu-Seminaren ihren Weg im Betrieb gestärkt fort, andere versuchen sich in neuen Betriebszweigen, wie beispielsweise im Fremdenverkehr oder als Biobauer. "Es ist jedes Mal schön für mich, mit bfu-Absolventen über ihre Zukunftspläne zu sprechen, denn sie sind hochmotivierte Landwirte, die für ihren Betrieb und für sich selbst etwas unternehmen wollen", freut sich Neubauer. Sie wünscht sich, "dass alle Skeptiker sehen, mit welchem Elan bfu-Absolventen in ihre Betriebe zurückkehren".

bfu kommt bis in die Gemeinden der Landwirte
bfu-Seminare stellen sich auf den beruflichen Alltag in der Landwirtschaft ein und finden daher in den weniger arbeitsintensiven Monaten Oktober bis Februar statt. Jeder Landwirt kann in seiner Gemeinde selbst bfu-Seminare ins Leben rufen. Hilfestellung dazu bieten die LFI-Landesstellen. Wer einen bfu-Kurs besuchen will, muss somit keine langen Anfahrtszeiten zum Seminarort in Kauf nehmen und spart dadurch Zeit und Geld. Die bfu-Trainer führen großteils selbst landwirtschaftliche Unternehmen, sind erfolgreich in ihrem Beruf und wissen, wovon sie sprechen, wenn sie ihre Kollegen bei der Entwicklung neuer Unternehmensstrategien professionell unterstützen.

bfu-Seminare werden in allen Bundesländern regional abgehalten. Die Dauer beträgt viermal zwei Tage (jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr), die Seminargebühr wurde mit EUR 200,- festgelegt. Die genauen Kurstermine in den Bundesländern sind im Internet unter www.bfu.at oder in den LFI-Landesstellen zu erfahren.
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