Alpbach: Österreichische Volksbanken-AG und Investkredit Bank AG präsentieren neue Instrumente des Zins- und Währungsmanagements

Steigende Nachfrage mittelständischer Unternehmen nach Derivaten für ihr Finanzstrukturmanagement

Alpbach (OTS) - Das am Mittwoch Nachmittag beginnende Alpbacher Finanzsymposium in Alpbach/Tirol ist für die Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) und die Investkredit Bank AG Bühne für den ersten gemeinsamen Auftritt vor Kunden und Finanzmarktpartnern. Gemäß dem heurigen Alpbach-Motto "Derivate für Unternehmen" wird die Österreichische Volksbanken-AG mit ihrer Tochtergesellschaft Investkredit, die wie schon in den vergangenen Jahren als Hauptsponsor auftritt, eine Reihe von Fachvorträgen und Diskussionen zum Thema anbieten. Die Österreichische Volksbanken-AG verdeutlicht damit ihre durch den Erwerb der Investkredit verstärkte Fachkompetenz. Die Betreuung der Kunden und Finanzmarktpartner wird vom gemeinsamen Investkredit-Stand aus erfolgen.

Speziell für mittelständische Unternehmen gewinnt das Tagungsthema zunehmend an Bedeutung und ist somit hochaktuell: 14 Prozent des Mittelstands in Österreich verwenden bereits Zinsinstrumente, 26 Prozent greifen regelmäßig auf Fremdwährungsinstrumente zurück. (TOP Studie "Die Bankverbindungen des Mittelstands in Österreich 2005", Schwabe, Ley & Greiner)

Die für das Zins- und Währungsmanagement unverzichtbare fundierte Einschätzung der Markttrends decken ÖVAG und Investkredit in der heurigen Alpbacher Zins- und Währungsprognose aus zwei Blickwinkeln ab: Uta Pock, die in der ÖVAG-Tochter VB Investmentbank AG das Research für die Volksbankengruppe leitet, wird die künftige Marktentwicklung aus volkswirtschaftlicher Sicht beleuchten. Martin Kernstock, Leiter Geld- und Devisenhandel der Investkredit, analysiert Zinsen und Wechselkurse aus dem Blickwinkel des Händlers.

Das Fachseminar der Österreichischen Volksbanken-AG zum Thema "Einsatz von Zinsderivaten im Kreditportfoliomanagement" betreut Alexander Kleinsasser. Ausgehend von der individuellen Erwartungshaltung bezüglich der zukünftigen Zinsentwicklung wird der Einsatz strukturierter Caps und Swaps zur Begrenzung beziehungsweise zur potenziellen Reduktion der zukünftigen Zinsbelastung diskutiert. Anhand eines beispielhaften Euro-Kreditportfolios werden die Auswirkungen unterschiedlicher Zinsbewegungen mit und ohne spezielle Zinsderivate untersucht. Gegenstand der Analyse ist die Identifikation jenes Derivats, welches das passende Chancen-Risiko-Profil besitzt.

Das Investkredit-Fachseminar "Derivate-Einsatz und Bilanzierung" wird von Treasury-Expertin Alexandra Lauffer-Köpplinger und Wirtschaftsprüfer Helmut Kerschbaumer, KPMG Austria GmbH, begleitet. Im Mittelpunkt steht die Information über den Einsatz von Derivaten in der IFRS/IAS-Rechnungslegung, wobei aufgezeigt wird, dass ein modernes Risikomanagement mit Derivaten auch unter den neuen Richtlinien der IFRS/IAS-Bilanzierung umsetzbar ist. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen einer IFRS/IAS-Bilanzierung für mittelständische Unternehmen.

Die Investkredit Bank AG zählt zu den Top-Banken im Zins- und Währungsmanagement bei kundenbezogenen Treasury-Leistungen. Im Zentrum des Finanzstrukturmanagements steht die Betreuung der Unternehmenskunden in allen Fragen des Zins- und Währungsmanagements. Die Investkredit bietet derivative Instrumente zur Struktur- und Kostenoptimierung sowie zur Risikoabsicherung an. Beim Finanzstrukturmanagement steht immer die Beratung über einen optimalen Instrumentenmix im Vordergrund. Dabei werden die KundenbetreuerInnen durch ein Team von Treasury-ExpertInnen zeitnah unterstützt. Die Unternehmenskunden der Investkredit können heute auf eine Vielzahl an Leistungen und kombinierten Strategien zur Absicherung von Risiken zurückgreifen. Im Währungsmanagement verhindert die Absicherung gegen Schwankungen auf den Devisenmärkten unkalkulierbare Volatilitäten im Betriebsergebnis. Ausgehend von der Identifizierung des Kursrisikos und der Analyse der Kursentwicklung werden Absicherungsstrategien festgelegt. Zu den Standardinstrumenten zählen Devisentermingeschäft, Devisenoption sowie Optionsstrukturen. Die Instrumente des Zinsmanagements eröffnen die Möglichkeit, bestehende Finanzierungskosten - unabhängig von der Liquiditätssicherung - zu optimieren. In diesem Bereich kommen Zinstermingeschäfte wie Zinsswap, EONIA-Swap, Währungsswap und Forward Rate Agreement (FRA) sowie Zinsoptionen, wie Cap, Floor, Collar und Swaption, zum Einsatz.

Die Einbindung der Investkredit Bank AG in den Konzern der Österreichischen Volksbanken-AG erhöht die Attraktivität des gesamten Treasury-Angebotes für Unternehmenskunden durch die Erweiterung um zusätzliche Finanzinstrumente, etwa auf der Veranlagungsseite und besonders in Hinblick auf die Produktpalette im CEE-Raum.

Die Österreichische Volksbanken-AG, das Spitzeninstitut des Volksbankensektors, ist eine Universalbank mit Niederlassungen in acht mittel- und osteuropäischen Ländern (Slowakei, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bosnien-Herzegowina und Serbien-Montenegro; Repräsentanzen in Paris und Italien, eine Bank in Malta). Die zum ÖVAG-Konzern gehörende Investkredit-Gruppe ist auf Unternehmens- und Immobilienfinanzierungen sowie über die Kommunalkredit Austria AG auf Kommunalfinanzierungen spezialisiert und hat fünf zentraleuropäische Geschäftsstellen (Frankfurt, Prag, Warschau, Bratislava, Budapest).

Rückfragen & Kontakt:

Gerlinde Maschler
Österreichische Volksbanken-AG
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit / Head of Public Relations
Peregringasse 3, 1090 Wien, Austria, http://www.oevag.at
phone: +43(0)50 4004 - 3864
fax: +43(0)50 4004 - 83864
gerlinde.maschler@oevag.volksbank.at

Mag. Hannah Rieger
Investkredit Bank AG
Leiterin Kommunikation / Head of Corporate Communications
Renngasse 10
1013 Wien, Austria
www.investkredit.at
phone: +43/1/53 1 35/112
fax : +43/1/53 1 35/983
rieger@investkredit.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VBF0001