Grüne: NÖ Bildungsmanager nur Potemkinsches Dorf

Weiderbauer: "Einsetzung von regionalen Bildungsmanager nur heiße Luft"

St. Pölten (Grüne) - "Als Potemkinsches Dorf", bezeichnet der Bildungssprecher der NÖ Grünen, Emmerich Weiderbauer, die Einsetzung der so genannten "regionalen Bildungsmanager". Im Sommer wurde mit lauter medialer Begleitmusik eine Bildungsreform in Niederösterreich beschlossen. Fünf "Bildungsmanager" mit besonderen Kompetenzen sollten ab 1. September 2005 installiert werden. Weiderbauer: "Die groß angekündigte Reform war offenbar nur ein Mediengag. Die Bildungsmanager nur heiße Luft."

"Für fünf ÖVP Bezirksschulinspektoren wurde eine neue Aufgabe geschaffen, welche Kompetenzen sie haben und was sie an finanziellen Zulagen erhalten ist bisher unklar", so der Grüne Bildungssprecher. Bisher wurde nur die Behörde intern umstrukturiert. Einzelne Bezirkschulinspektoren dürfen im Auftrag des amtsführenden Landesschulratspräsidenten Entscheidungen ausfertigen. Die NÖ Bildungsreform ist aus Sicht der Grünen eine einzige "Luftblase". Das Gesetz regelt ausschließlich die Einführung von Bildungsregionen -von Bildungsmanagern ist überhaupt keine Rede mehr."

Mit dieser Reform werden die strukturellen Probleme der Schule nicht gelöst. Die Grünen kritisieren, dass diese Reform der Schule ein reines Placebo ist. Für die LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern bringt diese Strukturreform absolut nichts. "Das Grundübel der Bildung ist nach wie vor der Finanzausgleich: Ein Finanzausgleich, der nicht nach den sinkenden SchülerInnenzahlen bemessen wird, brächte ohne Mehraufwand mehr Geld für unsere Schulen", so Weiderbauer.

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