Fahrsicherheitszentren: Ideale Kooperation von Verkehrswirtschaft und ÖAMTC

Safety Driver - Win-win-win Situation für Sicherheit, Lenker und Verkehrswirtschaft - Römer: "Gut geschulte Fahrer sind Visitenkarte jedes Unternehmens"

Wien (PWK733) - "Die österreichische Verkehrswirtschaft ist mit
dem ÖAMTC, der flächendeckend in ganz Österreich neue moderne Fahrsicherheitszentren mit HighTech-Ausstattung betreibt, eine ideale Kooperation eingegangen", betonte Renate Römer, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), am Dienstag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ÖAMTC im Fahrsicherheitszentrum Teesdorf. Die Spezialität der Österreichischen Wirtschaft sei es, hochqualifizierte Dienstleistungen mit Top-Qualität anzubieten. Dazu gehöre eben auch, so Römer, eingesetzte Berufskraftfahrer mit neuesten Fahrzeugtechnologien vertraut zu machen und ihre Fahrtechnik zu trainieren. Die Wirtschaft wolle mit dem ÖAMTC an einem Strang ziehen und als Partner verstärkt in Richtung Qualität und Sicherheit gehen.

Im Jahr 2000 wurde die Initiative "Safety Driver" von Renate Römer in Wien ins Leben gerufen, wo sie von Alexander Klacska, dem derzeitigen Obmann der Sparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Wien, engagiert weitergeführt und koordiniert wird. Die Aktion, die neben anderen vom ÖAMTC als Leader-Partner unterstützt wird, bringt eine Win-Win-win Situation für Sicherheit, Lenker und Verkehrswirtschaft. Ziel der "Safety Driver"-Schulungsaktivitäten, an denen bis jetzt rund 1300 Lenker teilgenommen haben, ist es, die Zahl der selbstverschuldeten Lkw-Unfälle bis 2010 um 20 Prozent zu senken. Der "Safety Driver" ist für Berufskraftfahrer aller Kategorien - vom Taxi bzw. Kleintransporter bis hin zum schweren Lkw-Zug - konzipiert, wobei die spezifischen Inhalte den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Unternehmen angepasst werden.

Auf Lkw-Unfälle entfielen im Jahr 2004, wo es insgesamt 42.000 Unfälle im Straßenverkehr gab, lediglich rund 5 Prozent. Trotz steigendem Aufkommen im Wirtschaftsverkehr blieben die Unfallziffern 2004 im Vergleich zu 2003 nahezu unverändert (nur +1,1 Prozent). Erfreulicherweise ist die Zahl der Unfälle mit großen Lkw im ersten Halbjahr 2005 um 10,8 Prozent beachtlich gesunken, ebenso gesunken ist die Zahl der Verkehrstoten.

"Gut geschulte Fahrer sind Visitenkarten jedes Unternehmens", zeigte sich Römer überzeugt. Und: Das Fahrsicherheitstraining sei eine Investition in Mitarbeiter, die sich rechne: Firmen ersparen sich mit gut ausgebildeten Lenkern viel Geld - es gibt weniger Schadensfälle, daher fallen weniger Versicherungsleistungen an, Unfallschadensfolgen wie Krankenhauskosten und Krankenstände werden minimiert.

Immer öfter werden in nationalen und internationalen Ausschreibungen von Transportdienstleistungen Qualität und Sicherheit gefordert und bewertet. Die Investition in Fahrschulungen ist somit auch ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor für die Österreichische Transportwirtschaft.

Bis September 2006 muss die EU-Richtlinie über die Grundqualifikation und Weiterbildung von Berufskraftfahrern in nationales Recht umgesetzt werden. "Nun ist es wichtig, die Phase der Gesetzwerdung möglichst kurz zu halten", appellieren beide starken Partner (Verkehrswirtschaft und ÖAMTC) für eine schnelle Umsetzung.

Mehr Informationen zum "Safety Driver" bietet die Internet-Homepage www.safety-driver.at. (EBK)

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