World HABITAT Tag im Zeichen der Städte

Wien (OTS) - Im Zeichen der Städte steht der World HABITAT Tag,
der am 3. Oktober mit einer zentralen Feier in Jakarta, aber auch in vielen anderen Städten rund um den Erdball begangen wurde. Der von den Vereinten Nationen zum alljährlichen Tag der Städte erklärte Tag soll daran erinnern, dass die Städte die absehbare Zukunftsentwicklung menschlicher Siedlungsweise sind. Schon jetzt lebt mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten und davon wiederum die Mehrzahl in informellen Siedlungen, als Slums.
Der diesjährige World Habitat Tag war der Vorbeugung und dem Management von städtischen Katastrophen gewidmet. Miteinhergehend mit der zunehmenden Verstädterung steigt auch das Risiko, dass natürliche Katastrophen aber auch sogenannte man made disaster, Kriege und Umweltzerstörung in ungleich größeren Maß als früher, die Leben von Menschen bedrohen. Die Katastrophen in diesem Jahr, die Bilder der zerstörten Städte in Asien und den USA haben die Dringlichkeit dieses Themas mehrfach bewiesen.

Wien im weltweiten Netzwerk

Eine der Aufgaben von UN-HABITAT ist die Assistenz beim Wiederaufbau, eine andere mit Hilfe von Wissensmanagemnt, Datenbanken, Best Practices Beispielen und technischen Assistenzleistungen die Städte nachhaltiger zu gestalten, auch in Bezug auf ihr Risiko im Katastrophenfall.

Die Stadt Wien ist eine Partnerin im weltweiten Netzwerk, das UN-HABITAT aufgebaut hat. Als UN-HABITAT Best Practice Zentrum für Mittel- und Osteuropa ist das wesentliche Ziel die Vermittlung von Lösungen, von städtischen Beispielen in diesen Raum und darüber hinaus die Vermittlung technischer Expertise weltweit. Gezeigt wird, wie bestimmte Probleme in Städten bereits gelöst wurden, welche Schritte, welche Partnerschaften notwendig sind, um nachhaltige Programme in einer Stadt zu verankern.

Angesichts des World HABITAT Tages, der dieses Jahr in Jakarta gefeiert wurde, in einer vom Tsunami zu Anfang des Jahres am schwersten betroffenen Region, sollte daran erinnert werden, dass Städte immer schon auch die Schauplätze von Innovationen und gesellschaftlichen Veränderungen gewesen sind. Sie sind viel älter als der moderne Nationalstaat und zuletzt als Orte für Lösungen auch nachhaltiger, als es die vielen städtischen Probleme zunächst erscheinen lassen.

Kooperationen zwischen den Städten, wie die Stadt Wien im UN-HABITAT Programm erfolgreich beweist, führen über das Schlagwort der Standortkonkurrenz weit hinausgehend, zu einer Vernetzung von lokalen Märkten, zu besseren Verständnis und zu gemeinsamen Strategien gegen die in diesem Jahr besonders thematisierten Katastrophen. Weiter unten am Fluss ist immer noch eine weitere Stadt. (Schluss) red

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