Österreichischer Tierschutzverein resümiert: Erster Welttierschutztag seit Inkrafttreten des Bundestierschutzgesetztes!

Wien (OTS) - Sowohl der Welttierschutztag als auch das Bundestierschutzgesetz haben nicht unerhebliche Symbolkraft. Jedoch, damit beide mehr sind als nur ein Symbol, bedarf es in erster Linie der richtigen Taten. Ein dreiviertel Jahr nach Inkrafttreten des Bundestierschutzgesetztes ist es Zeit für eine kleine Zwischenbilanz:

Das Bundestierschutzgesetz brachte zahlreiche Verbesserungen -etwa strengere Bestimmungen auf dem Heimtiersektor und den Tierschutzombudsmann-, gleichzeitig wurden Bestimmungen betreffend Nutztierhaltung vielfach verwässert. Die Schweine etwa fielen neuerlich durch den Rost, bzw. Vollspaltboden.

Von solchen legistischen Problemen abgesehen, ist der Vollzug nach wie vor das größte Problem. Das beste Beispiel dafür lieferte der "Fall Louis Knie". Der Zirkus tourte munter von Jänner bis September illegal mit Wildtieren durch Österreich. An jedem Auftrittsort wurde er durch den Österreichischen Tierschutzverein angezeigt, da er -wie für einen Zirkus üblich- aber ständig seinen Standort änderte, gingen viele Anzeigen ins Leere. Erst ein findiger Jurist aus Salzburg kam auf die Idee die Verfahren zu verbinden und die gesammelte Akte an den nächsten Auftrittsort vorauszuschicken. Für den Zirkus war das der Anfang vom Ende.

Es zeigt sich also, dass vieles -auch im Tierschutz- nur eine Frage des Wollens und des Handelns ist. Eben darum geht es beim Tierschutz: Handeln statt wegsehen! Der Österreichische Tierschutzverein appelliert daher an alle zuständigen Behörden, mehr Engagement beim Vollzug der Tierschutzbestimmungen zu zeigen. Gleichsam wird aber auch an alle Mitbürger appelliert, bei Tierleid nicht wegzusehen. Tiere haben nichts von Symbolen, nur von Taten!

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Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Roman Kopfer
Tel.: 01 / 8973346
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