SP-Juznic an FP-Reinold: Zerstörungsakte gegen Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs für Wahlkampfpolemik ungeeignet

Wien (SPW-K) - "Zerstörungsakte auch gegen Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs sind leider eine Tatsache, die trotz zahlreicher Präventionsmaßnahmen bedauerlicherweise nicht generell zu verhindern sind. Davon sind auch die U-Bahnen der Wiener Linien -vor allem in den offenen und einsichtigen Streckenabschnitten -betroffen. Die Wiener Linien sind jedenfalls bemüht, Zerstörungsaktionen so weit wie möglich zu verhindern, was - im Gegensatz zu U-Bahnlinien in anderen Städten - doch recht erfolgreich gelingt", stellte Montag SP-Gemeinderat Peter Juznic zu der Kritik des FPÖ-Funktionärs Reinold an Vizebürgermeister Rieder fest.

"Der Beschädigungs- bzw. Zerstörungsdrang von schwer verhaltensgestörten Personen ist jedenfalls ein denkbar ungeeignetes Thema für Wahlkampfpolemik", übte Juznic seinerseits Kritik an den Formulierungen und Schuldzuweisungen Reinolds. Vizebürgermeister Rieder, so der Gemeinderat, habe in einer Anfragebeantwortung die Sachlage klar gestellt und u.a. darauf hingewiesen, dass derzeit völlig neue technische Möglichkeiten im Zusammenhang mit der Bruchsicherheit von Frontscheiben der U-Bahn-Wagen geprüft würden, die den U-Bahn-Fahrern ein noch höheres Maß an Schutz vor -glücklicherweise ohnehin seltenen - Steinwürfen etc. - bieten sollen. Das Problem sei nicht auf die Wiener U-Bahn beschränkt, sondern betreffe auch die ÖBB-Züge in den freien, von Brücken überspannten Streckenabschnitten wie auch die Benützer der Autobahnen und anderer Straßenzüge, wo es ebenfalls von Zeit zu Zeit zu gefährlichen Wurfattacken seitens verhaltensgestörter Menschen komme, führte Juznic weiter aus. Die von FP-Reinold Vizebürgemeister Rieder unterstellte Verhaltensweise, der zufolge die Bediensteten der Wiener Linien für den SP-Politiker nichts zählen würden, sei völlig unzutreffend und daher auf das Schärfste zurückzuweisen, schloss Juznic. (Schluss)

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