Schultes: Tierschutz passiert im Stall

Landwirte sind die wirklichen Tierschützer

St. Pölten (AIZ) - Anlässlich des morgigen Welttierschutztages macht Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer NÖ, auf die strengen Gesetze bei der Tierhaltung in Österreich aufmerksam. Schultes wehrt sich damit auch gegen eine Tierschutzorganisation, die in Schulen im Bezirk Amstetten Filme gezeigt hatte, deren Bildmaterial nicht aus Österreich stammte. Diese Filme haben nach Ansicht des Präsidenten einen einzigen Zweck: Spendengelder zu lukrieren, deren Verwendung mehr als zweifelhaft ist. "Wir lassen uns unsere Tierhaltung nicht schlecht machen. Das neue Bundestierschutzgesetz ist das strengste in ganz Europa. Wer uns vorwirft, dass wir unsere Tiere in den Ställen quälen, hat keine Ahnung von der modernen Landwirtschaft", kritisiert Schultes die selbst ernannten Tierschützer scharf.

Den LK-Chef ärgert auch die Kurzsichtigkeit solcher Organisationen. Wenn es diesen Institutionen gelinge, österreichische Lebensmittel schlecht zu reden, so würden die Konsumenten verstärkt zu anonymen Produkten statt zu heimischen Nahrungsmitteln greifen, ist Schultes überzeugt. "Damit schädigen diese Organisationen nicht nur das Image unserer Bauern, sondern auch die gesamte Wirtschaft. Mit dieser Propaganda suchen sie nur ihren eigenen Vorteil", so Schultes.
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