Stadlbauer zur steigenden Arbeitslosigkeit der Frauen: Regierung nur mit sich selbst beschäftigt

Wien (SK) - Nach einigen Gipfelhüpfaktionen setzt die Regierung nunmehr ihre Strategie der Verharmlosung fort, so SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Nationalratsabgeordnete Bettina Stadlbauer heute in Reaktion auf die Aussendung des Wirtschaftsministeriums zur steigenden Arbeitslosigkeit. Besorgniserregend sei, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Frauen mit 7,0 Prozent noch stärker sei als jene der Männer. ****

Vom Wirtschaftsministerium werde als Hauptursache die "verhaltene Konjunktur" genannt. In Wirklichkeit sei der dramatische Anstieg eine direkte Folge der Tatenlosigkeit und fehlenden Arbeitsmarktpolitik der Regierung, so Stadlbauer. "Die Frauenministerin ist nach einer Woche Polit-Singsangs wieder in die Versenkung zurückkehrt und kümmert sich keinen Deut um die Anliegen der Frauen", sagte Stadlbauer.

Die Regierung solle endlich die SPÖ-Forderung aufgreifen, wie zum Beispiel österreichweite Arbeitsstiftungen für Frauen, eine deutliche Aufstockung der Budgetmittel für aktive Arbeitsmarktpolitik, einen Frauenschwerpunkt beim AMS, verstärkte Qualifizierungsmaßnahmen und gendergerechte Investitionen in Bildung und Forschung. Sowohl ÖVP als auch BZÖ wären derzeit nur mit sich selbst und ihren Niederlagen beschäftigt. Zum Thema Arbeitslosigkeit seien daher auch keine konstruktiven Vorschläge zu erwarten. "Dafür werden die Frauen der Regierung die Rechnung präsentieren", meinte Stadlbauer. (Schluss) up/mp

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