Schmalenberg - Gewalt in der Schule: Die Politik in Wien hat Handlungsbedarf!

BZÖ fordert trägerübergreifende Vorgangsweise bei Gewaltprävention

Wien (OTS) - Im Rahmen der vom Wiener BZÖ beantragten
Sondersitzung des Wiener Gemeinderates zum Thema Gewalt in der Schule - Endstation sozialistische Politik zeigte sich die geschäftsführende BZÖ-Wien Klubobfrau Mag. Heidrun Schmalenberg über den tragischen Tod des Schülers, der von einem Mitschüler erstochen wurde, sehr betroffen. "Die Gewalt bei Jugendlichen nimmt nicht nur in der Schule zu. Die Politik in Wien hat Handlungsbedarf. Es kann kein Diskussionsverbot geben, nur weil sich die SPÖ in einem Wohlführwahlkampf befindet und Probleme nicht gesprochen werden darf".

Schmalenberg übte in diesem Zusammenhang heftige Kritik an SPÖ-Schulstadträtin Grete Laska, deren Politik Hochmut und Selbstgefälligkeit kennzeichne. Meine Anfrage von vor Monaten bezüglich Gewalt in der Schule wurde bis heute nicht beantwortet. Diese Art von Demokratieverständnis ist eine Ohrfeige für die Wienerinnen und Wiener. Laska habe im Sozialbereich völliges Versagen bewiesen, Skandale wie der Missbrauch der Arbeitsleistung von psychisch Kranken Menschen in den Wiener geschützten Werkstätten wurde schon 2003 aufgedeckt. "Grete Laska als Nummer 2 auf der Liste der SPÖ ist eine gefährliche Drohung für alle Wienerinnen und Wiener.

Die geschäftsführende BZÖ-Wien Klubobfrau wies darauf hin, dass sie schon seit Jahren mehr Gewaltprävention in den Wiener Pflichtschulen gefordert habe und alle Anträge von der SPÖ niedergeschmettert wurden. "Alles was man bekommen hat waren selbstherrliche Antworten. Die Kinder in dieser Stadt zahlen den Preis der sozialistischen Wohlfühlpolitik, genauso wie alte Menschen in den Pflegeheimen, die vernachlässigt wurden".

Das Wiener BZÖ forderte einen Antrag in der heutigen Gemeinderatssitzung, Gewaltprävention als Handlungsmaxime festzuschreiben und geeignete Maßnahmen in sämtlichen Prozessen des Magistrats zu implementieren. Darüber hinaus wird gefordert alle Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten (Kindergärten, Tagesheime, Schulen, Elternvereine, Jugendhilfe, Volkshochschulen, private Organisationen, freie Träger…), ungeachtet parteipolitischer oder gesellschaftspolitischer Orientierung einzuladen um eine Vernetzung und eine trägerübergreifende Vorgangsweise in Sachen Gewaltprävention zu erreichen. In einem weiteren Antrag forderte das BZÖ, dass in den Schulen neben dem Schularzt auch ein Sozialarbeiter und ein Psychologe anwesend sein müssen, um vor Ort gewaltpräventiv tätig sein zu können.

"Die Bekämpfung der gesellschaftlichen Gewalt muss in Wien als Querschnittsmaterie verstanden werden und Gewaltprävention in alle Bereiche des öffentlichen Lebens als fixer Bestandteil des gesellschaftspolitischen Konsenses eingeführt werden", so Schmalenberg abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ-Wien - Landtagsklub

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZW0001