Arbeitslosigkeit: Strache fordert von Regierung Ende der Realitätsverweigerung

Häupl unternimmt nichts gegen Arbeitslosigkeit in Wien

"Angesichts der neuesten Arbeitslosenzahlen ist es für die Regierung endgültig Zeit, den Kurs der Realitätsverweigerung und Schönfärberei zu beenden, der im übrigen gestern in der Steiermark einen ordentlichen Dämpfer erhalten hat", erklärte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

"Die Arbeitslosigkeit steigt und steigt, die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher", sagte Strache, der die Regierung aufforderte, sich diesen Problemen zuzuwenden statt absurde Hymnendiskussionen zu führen. Die Zahlen seien auch umso erschütternder, wenn man bedenke, daß ein großer Teil der Arbeitslosen in Kursen versteckt worden sei, um nicht in der Statistik aufzuscheinen. "Dieses Land braucht jetzt Änderungen in der Substanz und keine kosmetischen Korrekturen."

Mit großer Sorge betrachtet Strache auch den Anstieg der Arbeitslosigkeit in Wien. Es sei geradezu ein Hohn, wenn Bürgermeister Häupl angesichts dieser Entwicklungen Slogans wie "neue Jobs" plakatieren lasse. "Tatsache ist, daß auch Wien auf ein massives Arbeitslosigkeits- und Armutsproblem zusteuert", warnte der FPÖ-Chef. Von Häupl sei aber nicht zu erwarten, daß er etwas dagegen unternehme.

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