FP-Reinold: Zählen Bedienstete der Wiener Linien für SP-Rieder nicht?

Wien, 03-08-2005 (fpd) - Seit Jahren fordert die FPÖ im Bereich Meidlinger Hauptstrasse ein Schutzgitter, um das hinunterwerfen von Gegenständen in den U-Bahnbereich zu erschweren. Es kommt dort nämlich immer wieder vor, dass Autobatterien, Einkaufs- und Kinderwägen, sowie Steine und Flaschen von Unbekannten "entsorgt" bzw. gezielt auf die U-Bahngarnituren geworfen werden, berichtet FPÖ-Personalvertreter Wolfgang Reinold.

Die Forderung wurde mit fadenscheinigen Ausreden abgeschmettert. Stadtrat Rieder geht nun in einem aktuellen Antwortschreiben so weit, dass er der Anbringung eines Schutzgitters eine Absage erteilt, weil bisher noch kein Fahrgast verletzt wurde.

Der SPÖ-Stadtrat übersieht dabei geflissentlich, dass bereits ein Fahrbediensteter durch einen Steinwurf auf die fahrende U-Bahn schwer verletzt wurde! Offensichtlich sind für Rieder Bedienstete der Wiener Linien Menschen zweiter Klasse, deren Verletzung nicht so ins Gewicht fällt, als dass die Stadt Wien Schutzmaßnahmen in die Wege leiten müsste. Reinold fordert Rieder daher auf, sich für seine Missachtung der Bediensteten zu entschuldigen und rasch die Anbringung eines Schutzgitters anzuordnen, so Reinold abschließend. (Schluss)am

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