Bures: Arbeitslosigkeit steigt ungebremst - Schüssel geht auf Tauchstation

Dramatischer Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit - Schüssel hat alle Versprechen gebrochen

Wien (SK) - "Wenn ÖVP-Obmann Schüssel schon zum ÖVP-Debakel in der Steiermark bis jetzt kein Wort gesagt hat - angesichts der neuerlichen Rekord-Arbeitslosigkeit muss er seine Tauchstation verlassen", fordert SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Montag. Die neuen Arbeitsmarkt-Daten zeichnen ein dramatisches Bild:
Die Arbeitslosigkeit steigt mit 5,7 Prozent ungebremst weiter, besonders schlimm ist die Lage für junge Menschen. Um 11,6 Prozent stieg die Jugendarbeitslosigkeit im September im Vergleich zum Vorjahr. "Schüssel hat alle Versprechen, die er den jungen Menschen gemacht hat, gebrochen", so Bures, die u.a. an Schüssels Ankündigung im ORF-"Sommergespräch" erinnerte, dass jeder Jugendliche einen Schul-, Lehr- oder Ausbildungsplatz bekommen werde. ****

"Die Steirerinnen und Steirer haben gestern auch eine Politik der gebrochenen Versprechen und der sozialen Gleichgültigkeit abgewählt", so Bures. Dieses "Scheitern der Regierung Schüssel" spiegle sich in den aktuellen Arbeitsmarktzahlen und in der Rekord-Arbeitslosigkeit wider. Bures erinnerte an die unzähligen Ankündigungen Schüssels zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit: Schon im ORF-"Sommergespräch" 2002 hatte Schüssel ein "Sofortprogramm für Jugendliche" angekündigt. Auch bei der TV-Konfrontation im Wahlkampf 2002 hatte er jedem Jugendlichen einen Ausbildungsplatz versprochen - Um im August 2005 im ORF-"Sommergespräch" wiederum jedem Jugendlichen einen Schul-, Lehr- und Ausbildungsplatz zu versprechen.

"Was ist den Jugendlichen von diesen Versprechen geblieben? Ein Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit seit dem Jahr 2000 um 66 Prozent, rechnet man jene in Schulungen dazu, praktisch sogar eine Verdoppelung. "Dass Schüssel, der in der Steiermark wahlgekämpft hat, nun kein einziges Wort zum Wahlausgang sagt, ist Kindesweglegung. Die VP-Spitzenkandidatin, die jetzt auch persönlich in einer schwierigen Situation ist, lässt er überhaupt im Regen stehen. Zur Lage am österreichischen Arbeitsmarkt wird sich Schüssel als Bundeskanzler aber äußern müssen und Verantwortung übernehmen müssen", so Bures abschließend. (Schluss) ah

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0010