Gewalt-Prävention an Schulen - SP-Vettermann: "Wien setzt Maßnahmen und verstärkt Bewusstseinsbildung!"

Wien (SPW-K) - "Unsere Anteilnahme an dem tragischen Vorfall in
der Wiener Schule ist unbestritten", sagte heute Gemeinderat Heinz Vettermann im Rahmen des Gemeinderates zum Thema. "Allerdings lehnen wir es ab, dass mit dieser Debatte heute versucht wird, aus diesem Vorfall politisches Kapital zu schlagen."

Wien setze schon lange Maßnahmen zur Prävention, jetzt gehe es neben weiteren Maßnahmen auch um Bewusstseinsbildung, so Vettermann weiter. "Dazu soll auch die geplante Schulcharta beitragen, die von den SchülerInnen der Schulen nach einem Vorschlag des Stadtschulrates jeweils selbst getextet werden soll."

Schon bisher habe es zahlreiche Präventionsmaßnahmen wie Einsätze von PsychologInnen, Betreuung von verhaltensauffälligen SchülerInnen, Schulberatungsteams, Mediation oder LehrerInnenfortbildung gegeben. "Nun wollen wir mit dem 7-Maßnahmen-Paket, dass am runden Tisch von allen Schulpartnern und Fachleuten ausgearbeitet wurde, die Maßnahmen verstärken." Nun werde es eine eigene Schulcharta gegen Gewalt, eine Beratungsbroschüre für Lehrer, Eltern und Schüler, Hilfe vor Ort, flächendeckende Sprechstunden von Schulpsychologen, periodisch wiederkehrender Jour Fixe der Inspektionskommandanten, die Prüfung von Präventiv-Modellen aus Europa, ein Aktionspaket "Sag NEIN zur Gewalt und die Stärkung von Mädchen im Umgang mit Gewalt geben. Die Möglichkeit für erfolgreiche Bewusstseinbildung sei jetzt besonders groß.

Im Anschluss brachte Vettermann einen Vier-Parteien-Antrag ein, in dem ausdrücklich die Umsetzung des Maßnahmenpakets unterstützt wird. (Schluss)

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