Welttierschutztag 2005

LHStv. Strutz: Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung ist notwendig

Klagenfurt (LPD) - Anlässlich des morgigen Welttierschutztages
2005 betonte LHStv. Martin Strutz heute, Montag, die Wichtigkeit dieses Tages, um einmal mehr auf die weltweite Tierquälerei aufmerksam zu machen. Man müsse das Bewusstsein sensibilisieren, wobei es eigentlich an jedem Tag selbstverständlich sein sollte, unsere Mitgeschöpfe, die Tiere, zu schützen und zu achten.

Bereits seit dem 1. Jänner 2005 sei das Bundestierschutzgesetz in Kraft, das für alle Bundesländer gleiche Maßstäbe setze, sagte Strutz. "Damit ist eine Gleichstellung und Gleichbehandlung der Tiere in allen Bundesländern gewährleistet." Im Gesetz beinhaltet seien unter anderem die gesetzlichen Vorgaben für die Tierhaltung in der Landwirtschaft, in Tierheimen und Zoos, in Wildgehegen, in Tierausstellungen und Zirkussen. Selbstverständlich werde auch die Heimtierhaltung wie beispielsweise der Hunde, Katzen, Kaninchen und Vögel genau geregelt. Neu sei die Verpflichtung des Landes, die Leistungen von Vereinigungen, die sich um herrenlose, entlaufene, ausgesetzte oder von Behörden beschlagnahmte Tiere kümmern, vertraglich zu regeln, so Strutz. Die vier Kärntner Tierheime seien bereits vor Inkrafttreten dieser gesetzlichen Verpflichtung in Form von Subventionen unterstützt worden.

Neu eingeführt habe man den Tierschutzombudsmann, der die Öffentlichkeit über alle Anliegen des Tierschutzes informieren soll. "Er soll über tiergerechte Haltung aufklären, auf Missstände hinweisen und ihre Behebung bewirken", so Strutz.

Wie vom Bundesministerium für Gesundheit und Frauen verlautet, müsse das neue Bundestierschutzgesetz seine Bewährungsprobe erst im Vollzug bestehen. "Daher wird den Bezirksverwaltungsbehörden von der Landesregierung gemeinsam mit dem Bundesministerium Hilfestellung geleistet", berichtete Strutz. Bei grundsätzlichen Vollzugsfragen werde darüber hinaus der Tierschutzrat angerufen, dessen Aufgabe unter anderem auch die Ausarbeitung von Richtlinien für einen einheitlichen Vollzug sei. "Da einige Tierhalter durch die zahlreichen Neuerungen im Bereich des Tierschutzes verunsichert sind, werde versucht, diese durch einen sehr menschlichen sowie praktisch orientierten Vollzug und vor allem durch eine entsprechende Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung weitest möglich zu beseitigen", so Strutz.
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