FSG zu Steiermarkwahl: Hört die Signale!

SPÖ Gewinne von fast zehn Prozent "sensationell"

Wien (FSG) - Nach Salzburg hat die SPÖ auch in der Steiermark die 45jährige Regentschaft der ÖVP beendet. Denn erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik ist die SPÖ in der Steiermark stimmen- und mandatsstärkste Partei. Rudolf Nürnberger, Bundesvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB, gratulierte den steririschen GenossInnen zum Wahlsieg: "Die Menschen wollen ganz klar sozial gerechte Politik. Sie wollen nicht Machtverfilzung, Skandale und Freunderlwirtschaft. Das Ergebnis der Landtagswahlen spricht diesbezüglich eine klare Sprache."++++

"Man kann sich nur wünschen, dass die Signale, die die Menschen in der Steiermark am Sonntag geschickt haben, bis in die ÖVP Parteizentrale in Wien gehört werden," sagt Nürnberger. "SPÖ und FSG haben den Menschen in der Steiermark landauf, landab, in den Betrieben und auf den Dorfplätzen offenbar deutlich machen können, wofür SozialdemokratInnen stehen. Dass unsere Politik die bessere für die Steiermark ist, hat sich im für die SPÖ hervorragenden Wahlergebnis ganz deutlich gezeigt. Die Zugewinne von fast zehn Prozent für die SPÖ sind sensationell!"

Dass die ÖVP unter anderem eine "Schmutzkübel-Kampagne" gegen Frau Klasnic für die Verluste verantwortlich mache, sei bezeichnend: "Wer Skandale und Missstände aufdeckt, die unter der ÖVP passiert sind, wird beschuldigt, mit Dreck zu werfen," so Nürnberger. "Das Wahlergebnis zeigt allerdings ganz deutlich, dass die Menschen von EstAG, Spielberg oder Herberstein und auch von der Rolle Frau Klasnics in diesen Vorgängen endgültig die Nase voll haben. Deutlicher kann eine Abwahl nicht ausfallen, und deutlicher kann die Zustimmung zu sozialdemokratischer Politik nicht ausfallen," schließt Nürnberger.

FSG, 3. Oktober
2005 Nr. 37

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