SP-Kato: "Wien setzt auf Bio statt Gio!“

Um maximal 3 Euro gibt es ein Bio-Menü in Wiener Schulen - bei Gio nur Kaffe und Kipferl

Wien (SPW-K) - " Mit Beginn des Schuljahres 2005/06 haben wir an allen ganztägig geführten Schulen in Wien Mittagessen mit einem 30prozentigen Bioanteil eingeführt und leisten damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Stadt. Das Beste daran ist aber, dass Bio - entegegen vieler Vorurteile - nicht teuer ist. Maximal drei Euro kostet das teuerste Bio-Menü - ein Betrag um den man im neuen Cafe di Gio maximal einen Kaffee mit Kipferl bekommt", sagte heute SPÖ-Biosprecherin und Gemeinderätin Sonja Kato Während in Gios Café gähnende Leere herrsche, so Kato weiter, werden an den 90 ganztägig geführten Wiener Schulen täglich über 18.000 Schülerinnen und Schüler verköstigt ."Unser Ziel ist es, den Bioanteil in nur wenigen Jahren auf 50 Prozent zu erhöhen - Wien ist in diesem Bereich wieder einmal Vorreiterin in Europa."

Um eine besonders hohe Qualität der Mittagsverpflegung sicherzustellen, wurde ein strenger Kriterienkatalog ausgearbeitet, der von allen Unternehmen, die in den "Unternehmenspool" , aus dem die Eltern auswählen können , aufgenommen werden wollen, ausnahmslos erfüllt werden muss. "Denn, wo Bio draufsteht, muss auch wirklich Bio drinnen sein", unterstrich Kato.

Insgesamt habe man sich in Wien nach den letzten Wahlen die Erhöhung des Bio-Anteils bei Lebensmitteln in Kindergärten auf mindestens 40, in Pflichtschulen auf 30 und Spitälern auf 30 Prozent vorgenommen, so Kato. "In den städtischen Kindergärten ist dieses Ziel mit 43 Prozent bereits jetzt übererfüllt. Und das ohne Kostensteigerung für die Eltern." Der Krankenanstaltenverbund habe wiederum im Vorjahr entschieden, für seine Einrichtungen sämtliche Backwaren ausschließlich aus biologischer Produktion zu beziehen. "Damit weisen die Gemeindespitäler und Pflegeheime bei der Verpflegung einen Bio-Anteil von 30 Prozent auf."

"Bio für die Kleinen, aber auch für kranke oder alte Menschen ist vor allem eine Steigerung der Lebensqualität jedenfalls aber auch eine wertvolle Investition in die Zukunft", so Kato abschließend.(Schluss)

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