Kräuter fordert Morak auf, das Geld für seine Geburtstagfeier zurückzahlen

Wien (SK) - "Seipel und Grasser haben ein ähnliches Problem, sie verwechseln beide Staat und privat", kritisierte SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter am Mittwoch im Nationalrat. Die Geburtstagsfeier des Staatssekretärs Morak habe der Bevölkerung 5.736,88 Euro gekostet, "dies ist ungeheuerlich" und Kräuter wartet "auf den Tag, an dem Morak dieses Geld endlich zurückzahlt". Damals habe die "endend wollende Auskunftsfreude" Gehrers das Kunsthistorische Museum betreffend noch einigermaßen funktioniert, auf die Frage, ob Morak auch ein Geschenk erhalten habe und wenn ja, wer dafür gezahlt habe, antwortete Gehrer jedoch nur, dass diese Frage keinen Gegenstand der Vollziehung betreffe. Gehrer habe nicht gesagt, dass es kein Geschenk gegeben habe, "dies ist ungeheuerlich", denn offensichtlich haben die Steuerzahler nicht nur die Party, sondern auch Moraks Geschenk bezahlt. ****

In der Causa Herberstein habe Kräuter schon im September 2004 gewusst, dass "hier einiges im Argen liegt" und wurde damals dafür kritisiert, denn "die Tüchtigkeit und die große Leistung Herbersteins sei in der Steiermark und in ganz Österreich unbestritten". Auch im Falle Herberstein sei Schwarzgeld geflossen, und zwar nicht zu wenig, wie die "Kleine Zeitung" berichte. Finanzminister Grasser werde sich um die Schwarzgeldzahlungen der ÖVP der Steiermark kümmern müssen, bekräftigte der SPÖ-Rechnungshofsprecher abschließend. (Schluss) sf

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