Kombilohn: Königsberger-Ludwig weist Bartensteins Vergleich mit "ways to work" zurück

Wien (SK) - Die SPÖ-Abgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig lässt die Behauptung von Wirtschaftsminister Bartenstein nicht gelten, dass das Wiedereinsteiger-Projekt "ways to work" ein Kombilohn-Projekt sei. Die Abgeordnete erläuterte dazu, dass bei "ways to work", einem Projekt im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative Equal, Sozialhilfeempfänger in den zweiten Arbeitsmarkt integriert werden. Es erfasst Personen, die keine Chance haben, vom AMS vermittelt zu werden. Ziel des Projekts ist es, die Betroffenen aus der Isolation zu holen und sie arbeitspädagogisch zu betreuen. ****

Die Teilnehmer bei "ways to work" konnten in den unterschiedlichsten Bereichen (Gemeinnützige Beschäftigungsinitiativen, Sozialökonomische Betriebe) geringfügig oder Teilzeit ein halbes Jahr lang arbeiten, ohne dass sie den Anspruch auf Sozialhilfe verloren haben. "Dieses Projekt ist nicht vergleichbar mit dem Kombilohnmodell der Regierung, der es nur darum geht, junge Menschen in Billigjobs unterzubringen, ohne Anspruch auf Qualifizierung", so die SPÖ-Abgeordnete. (Schluss) wf

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