Winterauer: Kukackas Boykottaufruf ist Bankrotterklärung

ÖVP-Staatssekretär verhöhnt die geschröpften Autofahrer

Linz (OTS) - "Wenn ÖVP-Verkehrsstaatssekretär Kukacka jetzt zum Boykott der großen Tankstellen-Multis aufruft, dann ist das ein Armutszeugnis und die endgültige Bankrotterklärung der verfehlten Energie- und Wirtschaftspolitik dieser Regierung", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Reinhard Winterauer zur jüngsten Kukacka-Erklärung fest.
Kukacka sollte sich derartige Ratschläge sparen und besser auf den Finanzminister einwirken, endlich eine härtere Gangart gegen die Abkassierer beim Benzin einzuschlagen und die Autofahrer dafür steuerlich verstärkt zu entlasten.

Bei der jüngsten Umfrage des Linzer Instituts Jaksch& Partner für die SPÖ Oberösterreich gaben 75 Prozent der Befragten an, sie seien durch die steigenden Lebenshaltungskosten für Heizen, Tanken und Lebensmittel besonders betroffen und müßten sich daher einschränken.

Statt wie in anderen europäischen Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien den hohen Energiepreisen politisch den Kampf anzusagen und die horrenden Gewinne der Multis verstärkt zu besteuern, gibt Kukacka den geplagten Autofahrern den Rat, sich billige Tankstellen zu suchen, selbst wenn sie dafür Umwege in Kauf nehmen müssten. Das kommt einer Verhöhnung der Menschen gleich, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind.
Gleichzeitig, so Winterauer würden sie von der Regierung nämlich mit völlig unzureichenden Anpassungen von Kilometergeld und Pendlerpauschale abgespeist, während der Finanzminister weiter ein üppiges Körberlgeld kassiert.

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