NFZ-Vorausmeldung: Neue Probleme für Günter Barnet

In ihrer morgen, Donnerstag, erscheinenden Ausgabe beleuchtet die "Neue Freie Zeitung" unter dem Titel "Ein Mausoleum für Günter" die Umbauarbeiten im Parlamentsklub. Weiters befaßt sich die NFZ mit den Spekulationen um Günter Barnets Nachfolger als Klubdirektor sowie mit dem Vespa-Problem der Wiener Orangen. Wir erlauben uns, den geschätzten Kolleginnen und Kollegen von den Medien diesen Artikel bereits heute zur allfälligen Verwendung zur Verfügung zu stellen. ****

Ein Mausoleum für Günter

Zu einem Triumphbogen reichte es nicht ganz, aber ein kleines Zeichen seines Wirkens wollte der scheidende Klubdirektor Günter Barnet trotzdem hinterlassen. In den Sommermonaten mutierte der Parlamentsklub deshalb zu einer Baustelle - was zu allgemeinem Kopfschütteln führte.

Denn der letzte Umbau der Klubräumlichkeiten ist erst einige Jahre her, veranlaßt vom damaligen Direktor und nunmehrigen Rechnungshofpräsidenten Josef Moser. Das Projekt Barnets stößt daher bei den meisten auf Unverständnis. "Eine völlig sinnlose Sache", meinten einige Mitarbeiter und Abgeordnete auf Anfrage der NFZ unisono. "Das macht er nur, damit man nicht sagen kann, er habe in seiner Amtszeit überhaupt nichts gemacht." Böse Zungen in den Ministerien sprechen gar von einem "Mausoleum" für Günter Barnet, einem "Tempel begrabener Träume und Hoffnungen".

Auch Klubobmann Herbert Scheibner scheint nicht besonders angetan von den Ergebnissen, die das architektonische Engagement seines Klubdirektors zeitigte. Die "Geheimtür", die Barnet ihm ins Büro pflanzte, soll Scheibner angeblich als eher peinlich empfinden.
Eine weitere besondere Pikanterie: Eine Videoüberwachungskamera im Büro des Klubobmanns, installiert auf Geheiß Barnets. Wer hier wohl überwacht werden soll?

Es wird immer enger

Der Umbau könnte tatsächlich Günter Barnets letztes Unterfangen als Klubdirektor gewesen sein. Wie die NFZ berichtete (Nr. 37/15.9.05), mehren sich die Stimmen, die seine Ablösung fordern. Die Gerüchteküche um seinen Nachfolger bzw. seine Nachfolgerin brodelt. Und auch Georg Fürnkranz, seinerzeit noch dem Barnet-Vorgänger Robert Prohaska, der sich mittlerweile in den Rechnungshof verabschiedet hat, als "politischer Direktor" zur Seite gestellt worden, wurde in letzter Zeit wieder öfter im Klub gesichtet. Fürnkranz ist derzeit Chef der Regulierungsbehörde für den Bahnverkehr, könnte sich aber dort jederzeit karenzieren lassen.

Orangen ohne Vespas

Ein weiteres Problem Barnets betrifft seine Tätigkeit als Wiener BZÖ-Chef: Bei den Orangen herrscht nämlich ein akuter Mangel an Vespas. Die zu Beginn des Wahlkampfs vollmundig angekündigten Fahrzeuge scheinen offenbar eher virtueller Natur zu sein. Deshalb läßt Barnet einen Bekannten im Verteidigungsministerium nach günstigen Vespas suchen - vornehmlich in der Internet-Auktions-Börse eBay.

NFZ verunsichert Barnet

Solche Probleme machen natürlich nervös. Verunsichert ist Barnet, wie man hört, auch durch die Berichterstattung dieser Zeitung. Besprechungen pflegt er mittlerweile mit dem Satz zu beenden: "Das will ich aber nicht in der NFZ lesen."

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