STEIBL: AUSBILDUNG UND QUALIFIZIERUNG SPIELEN IMMER WICHTIGERE ROLLE

Neues Steiermark-Projekt unter Motto: "Bereits vor dem Ausstieg an Wiedereinstieg denken"

Wien (ÖVP-PK) - Seit 1999 - unter dieser Regierung - wurden die Ausgaben in der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Jüngere um 60 Prozent erhöht. In Summe sind die Mittel sogar verdoppelt worden. Mit dem jetzigen Beschäftigungspaket sollen nun zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen sowie Arbeitsplätze gefördert und gesichert werden. So wird es nun eine Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs nach familienbedingter Beschäftigungsunterbrechung geben sowie ein Sonderqualifizierungsprogramm für Frauen über 25 Jahren. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl anlässlich der Beschlussfassung des Beschäftigungsförderungspakets im Nationalrat. ****

Besonders erfreut zeigte sich Steibl auch über die SPÖ-Unterstützung für diese Maßnahmen, "weil sie auch erkennen, wie wichtig Qualifizierungsmaßnahmen sind, vor allem auch in den Pflegeberufen."

Die steirische Abgeordnete verwies in ihrer Rede auf ein neues Projekt in der Steiermark mit Themenschwerpunkt Wiedereinstieg. Unter dem Motto "bereits vor dem Ausstieg an den Wiedereinstieg denken" sollen bereits im Vorfeld Informationsgespräche zwischen Arbeitgebern und ArbeitnehmerInnen stattfinden. Das ermögliche beiden Seiten, die Karriere, aber auch einen Arbeitsplatz, längerfristig zu planen. Die Idee zu diesem Projekt sei auf ÖAAB-Frauen zurückzuführen, so Steibl, die zudem darauf hinwies, dass die Steiermark im Jahr 2004 bundesweit den höchsten Rückgang an Arbeitslosigkeit aufzuweisen hatte. Das sei auch zu einem Großteil auf die gute Wirtschaftslage in der Steiermark zurück zu führen. "Mit einem Wirtschaftswachstum von 3,8 Prozent ist die Steiermark Spitzenreiter unter den Bundesländern", so die Abgeordnete.

Steibl plädierte zudem für eine Abkehr vom Bild der "klassischen Frauenberufe". "Ein Umdenken muss stattfinden - in der Wirtschaft, in den Betrieben, bei den Frauen und auch im Elternhaus. - Denn das bringt mehr Fachkräfte und bedeutet einen Schritt weiter zu gleichem Lohn und gleichwertiger Arbeit. "Ausbildung und Qualifizierung werden eine immer wichtigere Rolle spielen, weil die Weiterentwicklung von Industrie und Gewerbe rasanter wird und dadurch ein immer höherer Bedarf an gut ausgebildeten Arbeitskräften entsteht."
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