Expertenforum Beton: Fertigteil-Betonbrücken

Innovative Anwendungen setzen sich im Brückenbau durch

Wien (OTS) - Fertigteile bieten beim Bau von Brücken signifikante wirtschaftliche Vorteile, die sich auch in der steigenden Zahl von Projekten dokumentieren. Moderne Verfahren und der Einsatz von Hochleistungsbeton ermöglichen eine Senkung der Gesamtkosten um 20 bis 45 Prozent gegenüber herkömmlichen Bauweisen.

"Der Einsatz von Fertigteilen im Brückenbau ist daher zu einem der wichtigsten Themen im Infrastrukturbereich geworden", erklärt der Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie, Baumeister DI Felix Friembichler anlässlich des Expertenforums Beton am 28. September 2005, zum Thema Fertigteil-Betonbrücken. Namhafte inländische und internationale Experten referieren über Technik, Bauweisen und Erfahrungen aus der Praxis.

Beim Bau von Brücken steht neben der Sicherheit und Dauerhaftigkeit auch die Suche nach kostengünstigen Lösungen mit kurzer Bauzeit im Vordergrund. "Die Lebenszykluskosten von Fertigteilbrücken aus Hochleistungsbeton liegen um etwa 20 bis 45 Prozent unter jenen der herkömmlichen Bauweise", erklärt DI Rainer Waltner vom Zivilingenieurbüro Lindlbauer, Wien. "Da der Wunsch der Brückenerhalter nach dauerhaften und wartungsarmen Bauweisen immer größer wird, sollte vor einer Entscheidungsfindung eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung von Bauherr und Projektant durchgeführt werden.", so Waltner weiter.

Der Einsatz von Fertigteilelementen ermöglicht eine Minimierung der Bauzeit und der Verkehrsbehinderungen und steigert gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit bei der Herstellung und Erhaltung von Brücken. Durchschnittlich sind die derzeit unter Verkehr stehenden Brücken 25 Jahre alt. Als tatsächliche Lebens- bzw. Nutzungsdauer einer Brücke werden 80 bis 100 Jahre angestrebt. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen anhand von Pilotprojekten aus Hochleistungsbeton-Fertigteilen ergaben deutliche Einsparungsmöglichkeiten.

Die Wertschätzung von Fertigteilen im Brückenbau ist bei den öffentlichen Auftraggebern im Steigen, erklärt DI Erhard Kargel, Ingenieurkonsulent für Bauwesen, Linz. Der Einsatz von Fertigteilen versetzt auch kleinere Baufirmen in die Lage, Brückenobjekte zu bauen. Sie können sich als Planer die technische Entwicklungsarbeit der Fertigteilhersteller zu Nutze machen, die höchste Qualitätsansprüche bezüglich Haltbarkeit und Präzision erfüllt. DI Gernot Brandweiner, Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke: "Mit Fertigteilen können Brückenkonstruktionen hergestellt werden, die höchste Ansprüche erfüllen.

Starke Partner für die Bauwirtschaft

Im Sinne einer starken und verlässlichen Partnerschaft veranstalten die Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VÖZ) und der Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) regelmäßig Informationsveranstaltungen unter dem Titel "Expertenforum Beton. Die VÖZ versteht sich als Partner von Baugewerbe und Bauindustrie, der Behörden und Auftraggeber aber auch als Service- und Anlaufstelle für den Endverbraucher. Der Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke repräsentiert rund 85 Prozent der österreichischen Erzeuger von Betonbauteilen. Qualitätssicherung ist eines der Hauptziele des Verbandes.

Die Unterlagen zum Expertenforum "Brückenbau - Fertigteile auf neuen Wegen" vom 28. September 2005 stehen zum Download zur Verfügung unter: http://www.zement.at/downloads/Tagungsband_Brueckenbau.pdf. www.voeb.com/service/download

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