Matznetter übt harsche Kritik am Kombilohn

Regierungswechsel wird für alle eine Erleichterung sein

Wien (SK) - "Dem Kombilohn stimmen wir in dieser Form nicht zu", sagte SPÖ-Finanzsprecher Christoph Matznetter am Mittwoch im Nationalrat. Er kritisierte das Fehlen eines Missbrauchsschutzes in der Regierungsvorlage. Für Kilometergeld und Pendlerpauschale gelte "zu wenig, zu spät". "Bis zur Nationalratswahl wird die Bundesregierung das Tempo nicht mehr machen, das das Land braucht, der Wechsel wird für alle eine Erleichterung", so Matznetter. ****

Jene Betriebe, die durchgehend Leute beschäftigen, die KMUs, kämen nicht in den Vorzug des Modells: "Der Elektrofachhändler braucht seine Leute, aber der Elektrosupermarkt am Stadtrand kann es sich gestalten, der nimmt die Hilfskräfte und wird auch noch subventioniert", zeigte Matznetter auf und kritisierte, dass es im Modell der Bundesregierung nicht einmal einen Missbrauchsschutz gibt.

Zum Kilometergeld fragte sich Matznetter, ob Staatssekretär Kukacka überhaupt einmal gelesen habe, was die Autofahrerklubs vorrechnen: "42 Cent wären notwendig gewesen", zeigte Matznetter auf. Die SPÖ sei zwar froh, dass es überhaupt zu einer Erhöhung komme, aber das Plus ist zu gering und kommt zu spät, so Matznetter. (Schluss) sk

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