Achleitner: Frauen profitieren von der Beschäftigungsoffensive

Opposition beschränkt sich auf reflexartige Ablehnung

Wien, 2005-28-09 (fpd) - "Offensichtlich lesen gewisse Abgeordnete nicht einmal die Gesetze, die im Nationalrat debattiert werden, sondern lehnen Regierungsvorlagen nur reflexartig ab. Anders kann ich mir die Aussagen von Frau Abgeordneter Weinzinger nicht erklären. Wenn sie behauptet, dass für die Frauen wieder einmal nichts dabei sei, dann hat sie offensichtlich überlesen (wollen), dass sich ein eigenes Kapitel den Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen widmet." sagte die Frauensprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs Abg. Dipl. Ing. Elke Achleitner im Zuge der heutigen Plenarsitzung.****

Die vom AMS veröffentlichten Zahlen für August 2005 weisen 1,5 Millionen Frauen in Beschäftigung aus. Das sind um 25.000 mehr als letztes Jahr. Das liege laut Achleitner unter anderem daran, dass mit der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes endlich das Berufsverbot aus SPÖ-Zeiten beseitigt worden sei. Das beweisen auch die Zahlen der Beschäftigung von Müttern, bei denen Österreich im europäischen Spitzenfeld - weit vor Deutschland - liege, so Achleitner.

"Tatsache ist, dass trotz des Anstieges der Arbeitsplätze auch die Arbeitslosigkeit bei Frauen gestiegen ist. Gerade Frauen ohne Schul-oder Berufsabschluss sind überproportional von Arbeitslosigkeit bedroht. Daher ist ein Schwerpunkt der heute beschlossenen Beschäftigungsoffensive der Qualifizierung von Frauen gewidmet", sagte Achleitner. Das entspreche auch der Forderung des IHS.

"Die Offensive dieser Bundesregierung setzt an der richtigen Stelle an - wie zum Beispiel bei der Intensivausbildung von Facharbeiterinnen in Handwerk und Technik sowie in neuen Technologien", sagte die Frauensprecherin abschließend. (Schluss)

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