Staatsbürgerschaft - SP-Stürzenbecher: "Kein Unterschied zwischen FPÖ und BZÖ!"

Wien (SPW-K) - "Die Äußerungen des Wiener BZÖ-Chefs Barnet zum Staatsbürgerschaftrecht machen deutlich, dass die Unterschiede zwischen FPÖ und BZÖ gegen Null tendieren", reagierte heute SP-Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher auf Aussagen von BZÖ-Barnet. "So wurde der Wiener BZÖ-Chef schon mehrmals darauf hingewiesen, dass Personen, die beim Erstgespräch keine ausreichenden Deutschkenntnisse vorweisen können, geraten wird, entweder keinen Antrag zu stellen oder einen allfällig bereits gestellten zurückzuziehen. Deshalb werden auch wenige Anträge wegen mangelnder Deutschkenntnisse abgelehnt."

Im übrigen sei das österreichische Staatsbürgerschaftsrecht bereits jetzt das strengste unter den 15 "alten" Eu-Staaten - "darauf wird auch von Fachleuten und mit der Materie Vertrauten hingewiesen", so Stürzenbecher weiter. "Es besteht also kein Handlungsbedarf, das Staatsbürgerschaftsrecht zu verschärfen. Wir können auch auf Vorschläge aus der Bundesregierung, Kindern mit einer schlechten Note die Staatsbürgerschaft zu verweigern, verzichten!" (Schluss)

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