Gorbach zu Hochwasser: Regierung lässt Opfer nicht im Stich

Umfassendes Hilfspaket für Geschädigte

Wien (OTS) - "Für uns als Mitglieder der Bundesregierung ist schnelle und unbürokratische Hilfe in solchen Ausnahmesituationen daher oberste Pflicht. Denn nur wer schnell hilft, der hilft doppelt - dieser Leitspruch bestätigt sich in schwierigen Zeiten immer wieder aufs Neue", sagte Infrastrukturminister Vizekanzler Hubert Gorbach heute im Parlament. Die Menschen könnten sich in solchen Situation auf die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung verlassen. *****

Mit den Kräften von Feuerwehren, Bundesheer, Wildbach- und Lawinenverbauung, Bundeswasserbau, Rotes Kreuz, Bergrettung, Wasserrettung etc., insgesamt rund 26.000 Personen, standen unzählige private und freiwillige Helfer in allen betroffenen Gebieten im Einsatz. Für diesen Einsatz bedankte sich Gorbach in seiner Rede. Die beim Hochwasser 2002 bewährte vorzeitige Abschreibung von Anschaffungs- oder Herstellungskosten beim Ersatz von Wirtschaftsanlagen werde für den Zeitraum 1. Juli 2005 bis 31. Dezember 2006 wieder in Kraft gesetzt (12 % bei der Herstellung von Gebäuden, 20 % bei der Anschaffung oder Herstellung beweglicher Wirtschaftsgüter). Im Umweltförderungsgesetz werde Vorsorge für die Reparatur der oft stark beschädigten Trinkwasser- und Abwasserleitungen getroffen. Um die auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzten Schäden beseitigen zu können, werde der Katastrophenfonds für 2005 und 2006 um den für 2005 vorgesehenen Betrag aufgestockt. Dazu kämen steuerliche Erleichterungen von insgesamt 72 Mill. Euro, die vorwiegend im Jahr 2006 wirksam würden. Der Gesetzentwurf enthalte auch die dafür notwendigen Änderungen in den Bundesfinanzgesetzen für 2005 und 2006.

"Familien, Unternehmen, sowie die Infrastruktur ganzer Regionen wurden schwer geschädigt und sind durch die nunmehrige Situation in schlimmste materielle und persönliche Bedrängnis geraten.
Wir lassen diese Hochwasseropfer nicht im Stich", schloss Gorbach. (Schluss)

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