Blecha: Haben die besten Pflegeheime Europas

Ältere Personen sollen sich nicht vor Pflegeheimen fürchten

Wien (SK) - "In Österreich haben wir die besten Pflegeheime Europas, das ist international bestätigt", machte der Präsident des Seniorenrates und des Pensionistenverbandes Österreich, Karl Blecha, anlässlich der Präsentation einer Kampagne des Dachverbandes österreichischer Heimleiterinnen und des Seniorenrates mit dem Titel "Ansehen, Anhören, Anfühlen" bei einer Pressekonferenz am Mittwoch deutlich. Dabei wurden die Plakate der Initiative präsentiert, deren Ziel es ist, "das Bewusstsein für die Probleme der Hochaltrigen zu schärfen", wie Blecha ausführte. Denn "ihre Probleme sind unser aller." ****

Zwar gebe es unter den Heimen auch schwarze Schafe, welche das Image dieser Institutionen beschädigt hätten, doch "angesichts des hohen Standards unserer Heime, brauchen sich ältere Leute nicht zu fürchten, wenn sie ins Pflegeheim gehen." Blecha zeigte sich zutiefst enttäuscht über das fehlende Interesse der Medien an diesem Thema. Auch dafür, dass über die Sicherheit der Pensionen diskutiert werden müsse, hat er kein Verständnis: "Das kann in einer immer reicher werdenden Gesellschaft kein Thema sein."

"Mit Fleiß hat der Dachverband der Heimträger diese Aktion auf die Beine gestellt", bedankte sich Blecha. Es sei aber nicht verwundernswert, dass "die Kampagne nur einen einzigen Sponsor gefunden hat". Der Präsident des Pensionistenverbandes versteht nicht, dass "der Seniorenrat, der zwei Millionen Österreicher vertritt, im Grunde ein armer Verein ist". Eine Erklärung dafür sei, "dass die Bevölkerungsgruppe über 80, die immer größer wird, schlichtweg nicht existent ist in der Öffentlichkeit. Vor den Problemen dieser Altersgruppe wird weggeschaut". Im Gegensatz dazu "stehen die rüstigen Alten, welche als konsumkräftige Gruppe wahrgenommen werden", führte Blecha aus.

Gemessen an seiner Bedeutung, stimme es ihn traurig, so Blecha, dass ein solches Thema wie die Pflegeheime in den großen Medien nicht vorkomme. "Schließlich geht es dabei doch auch um die Zukunft aller, die heute in mittlerem Alter sind." Ein Anliegen des Seniorenrates sei es folglich auch, das Interesse der Jungen für die Probleme der Ältesten zu schärfen, denn das sind "Menschen wie du und ich". Deshalb stehe der Seniorenrat mit voller Kraft hinter der Aktion "Ansehen, Anhören, Anfühlen." (Schluss) re

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