Gradwohl: Minister entzaubern scheinheiligen ÖVP-Wahlkampf - Klasnic hat nichts für Steiermark getan

Wien (SK) - "Entgegen laufender Wahlkampfrhetorik, wonach die ÖVP in der Steiermark sowohl gegen Einsparungen im Schulbereich als auch gegen Postamtsschließungen angekämpft hat, wird nun auch von "hochoffizieller" Seite untermauert, dass in beiden Fällen von der 'Volkspartei' überhaupt nichts unternommen wurde", erklärte SPÖ-Abgeordneter Heinz Gradwohl Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Auf die Anfrage steirischer SPÖ-Bundesräte an den Vizekanzler, ob die Frau Landeshauptmann Klasnic bezüglich der Schließung steirischer Postämter mit ihm Kontakt aufgenommen hätte, teilte der Vizekanzler schriftlich unmissverständlich mit: "Zu Ihren Fragen darf ich Ihnen mitteilen, dass ich im angefragten Zeitraum keinen Termin mit Frau Landeshauptmann Klasnic zum Thema Postämterschließung hatte." ****

Damit stehe fest, dass die steirische Volkspartei Widerstand gegen Postamtsschließungen im Wahlkampf nur vorgetäuscht habe. Ähnlich verhielt es sich zu den Einsparungen der Bundesministerin Gehrer im Schulbereich. Auf Anfrage des Murauer Bundesrates Kaltenbacher betreffend Judenburger Gymnasium, wo zur Zeit mehr als 30 Klassen in einem Gebäude, das für 24 Klassen vorgesehen war, unterrichtet werden müssen, heißt es lapidar, dass es auch diesbezüglich noch keinen Antrag vom steirischen Landesschulrat an das Ministerium gegeben habe!

"Abgesehen davon, dass auch hier politische Handlungen nur vorgetäuscht wurden, ist dies in diesem Fall besonders verwerflich, weil die Hauptleidtragenden dabei die Kinder - die Zukunft unseres Landes - sind. Deren Eltern haben allerdings am 2. Oktober die Gelegenheit, dafür zu stimmen, dass in unserer Region wieder Politik für die Menschen gemacht wird", so Gradwohl abschließend. (Schluss) se/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0009