Scharer beantragt Bundesunterstützung für Offensiv-Konzept "Pinzgau-Bahn"

Wien (SK) - Im heutigen Plenum beantragte die Pinzgauer SPÖ-Nationalrätin Erika Scharer finanzielle Unterstützung für die Umsetzung des "Offensiv-Konzepts Pinzgau-Bahn" ein. Der Antrag betrifft nach dem Schicksalsjahr 2005 die Umsetzung eines zukunftsträchtigen Konzeptes für die Oberpinzgauer Bahn zu einer westbahneingebundenen, bevölkerungs-, wirtschafts- und tourismusorientierten Normalspurbahn. *****

Am 12. Jänner 2005 wurde der Bestand der "Pinzgau-Bahn" vertraglich von Bund, Land und ÖBB garantiert. "Durch das schreckliche Unglück und die Folgen des Hochwassers ist keine Garantie mehr für die Pinzgau-Bahn gegeben", zieht die Pinzgauer Nationalrätin Resümee.

"Mittlerweile steht die Zukunft der "Pinzgau-Bahn" auf dem Spiel und dem müssen wir entgegenwirken. Nicht nur die Verbesserung der Infrastruktur und Anbindung des Oberpinzgaues an die Westbahnstrecke und somit an eine "Hauptader" des Bahnnetzes sind Ziel unseres Konzepts. Neben der Förderung von Gütertransport auf die Schiene haben für die SPÖ vor allem die Erhöhung der Mobilität der BewohnerInnen und zu schaffende Arbeitsplätze für die im Nationalparkgebiet lebenden Menschen oberste Priorität. Ein weiterer Aspekt betrifft den Umweltgedanken. Denn die einzige Alternative bei Einstellung der Bahn wäre der Ausbau des Straßennetzes. Und das ist in einer Nationalparkregion wohl kaum vertretbar", unterstreicht die Nationalrätin die Notwendigkeit des Antrags zur Umsetzung des Konzepts abschließend. (Schluss) wf/mm

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