LOPATKA: DAS KLEINE ÖSTERREICH IST EINE GROSSMACHT

Rasche und unbürokratische Hife nach der Flutkatastrophe - Regierung hat gut und professionell gearbeitet

Wien (ÖVP-PK) - "Wer rasch hilft, der hilft doppelt", so ÖVP-Generalsekretär Abg. Dr. Reinhold Lopatka heute, Mittwoch, zu Beginn der Debatte des Nationalrats zum Hochwasseropferentschädigungs- und Wiederaufbau-Gesetz 2005. In seinen Ausführungen erwähnte er die reibungslose Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und den Landeshauptleuten der betroffenen Länder. Sein Dank galt aber auch besonders den zahlreichen Hilfsorganisationen und den freiwilligen Helfern, die das Funktionieren der Bürgergesellschaft bewerkstelligen. "Wenn es um rasche Hilfe und bestmögliche Zusammenarbeit geht, dann ist das kleine Österreich eine Macht, nämlich eine Großmacht", so Lopatka. Dabei zog er einen Vergleich mit News Orleans und der "Hilflosigkeit und dem chaotischen Vorgehen" der Großmacht USA, die in diesem Augenblick sehr klein erschien. ****

Am 30. August 2005, nur wenige Tage nach der Flutkatastrophe, habe die Bundesregierung im Ministerrat das heute zu beschließende Hochwasseropferentschädigungs- und Wiederaufbau-Gesetz verabschiedet. "Das ist rasches Handeln", hielt Lopatka fest. Es sei gut, dass man im Hohen Haus auch zu einer gemeinsamen Beschlussfassung komme und wenige Tage vor den Landtagswahlen das Gemeinsame über das Trennende stelle. "Das erwarten die Menschen. Von und mit der gemeinsamen Beschlussfassung entsprechen wir diesem Wunsch." Das sei nicht selbstverständlich, zeige aber, dass die Regierung hier gut und professionell gearbeitet habe. Lopatka hob in diesem Zusammenhang auch das Engagement von Außenministerin Ursula Plassnik hervor, die auch auf europäischer Ebene Initiativen gesetzt habe, damit auch von europäischer Seite zusätzliche Mittel nach Österreich kommen. "Diese Solidarität, die Seitens der öffentlichen Hand gezeigt wird, die mit Unterstützung der freiwilligen Organisationen, Feuerwehrleuten und anderen Organisationen bilden dieses Netzwerk, das Österreich in Katastrophenfällen europa- und weltweit zu einem Vorbild macht."

Die Flutkatastrophen hätten auch gezeigt, dass man es auch organisatorisch ganz richtig gelöst habe. "Das Krisenmanagement ist bei den Landeshauptleuten in guten Händen", so Lopatka, der dabei besonders auch das Verhalten von Landeshauptmann Klasnic als "Krisenmanagerin mit Herz" hervorhob, die sofort vor Ort gewesen sei , um den Menschen zu helfen.

"Die Ereignisse des Sommers verlangen auch den Blick in die Zukunft, um solche Flutkatastrophen zu verhindern. Lopatka warf dabei einen Blick nach Niederösterreich, wo Landeshauptmann Pröll angekündigt habe, in den nächsten zehn bis zwölf Jahren 470 Millionen Euro in Ausbauprogramme für technische Hochwasserschutzmaßnahmen zu investieren. "Mein Appell an alle: Wir dürfen hier keine Extrempositionen einnehmen, und von vornherein technische Bauten ablehnen. Wir brauchen beides. Im ökosozialen Sinne eine Land- und Forstwirtschaft, aber auch technische Hochwasserschutzvorkehrungen." Man werde seitens der Bundesregierung das menschenmögliche tun, um solche Flutkatastrophen in Zukunft zu verhindern. "Sollte es trotzdem wieder dazu kommen, so werden wir, wie schon 2002 und im heurigen Jahr, wieder rasch und unbürokratisch helfen", so Lopatka abschließend.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0005