Helm: Universitätsassistent Haider agiert nicht im Namen der Zukunftskommission

Unqualifizierte Kritik an Gehrer fünf Monate nach Präsentation der Maßnahmen unverständlich

Wien (OTS) - DDr. Günter Haider, Assistent der Universität Salzburg, möchte offensichtlich unter dem Deckmantel der Wissenschaft die Arbeit der gesamten Zukunftskommission für persönliche, politische Agitation vereinnahmen. "Dazu muss festgehalten werden, dass die Vorschläge der Zukunftskommission nicht von Haider alleine erarbeitet wurden. Der Großteil wurde von Dekanin Univ.-Prof. DDr. Christiane Spiel, Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Eder, vom Erziehungswissenschafter Dr. Werner Specht sowie vom Schulpraktiker Bezirksschulinspektor Manfred Wimmer erarbeitet", erklärte der Generalsekretär des Bildungsministeriums, Hermann Helm.

Faktum ist, dass der Endbericht der Zukunftskommission durch den Koordinator Haider aus Gründen, die in seinem Persönlichen lagen, verspätet im April 2005 vorgestellt wurde. Am 20. April hat Bildungsministerin Elisabeth. Gehrer die weiteren Umsetzungsschritte in inhaltlicher und zeitlicher Hinsicht festgelegt und der Öffentlichkeit präsentiert. "Es ist sehr verwunderlich, wenn Haider fünf Monate später eine derart unqualifizierte und untergriffige Kritik an Bundesministerin Gehrer übt, müsste er doch den legistischen und parlamentarischen Ablauf sowie die praktische Umsetzung durch die Länder kennen", so Helm. Es ist eines Menschen, dem das Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler am Herzen liegt, unwürdig, trotz besseren Wissens mit derartigen Untergriffen zu arbeiten, wie es Haider getan hat. Dass sich die anderen Mitglieder der Zukunftskommission, die den größten Teil der Vorschläge erarbeitet haben, nicht vor einen politischen Karren spannen lassen, zeigt deutlich auf, dass sich die Zukunftskommission in ihrer Gesamtheit nicht der Position von Universitätsassistent Haider anschließt. Es ist festzustellen, dass die Arbeit der Zukunftskommission mit der Abgabe des Abschlussberichts als beendet anzusehen ist. Keine wissenschaftliche Expertise kann eins zu eins in Gesetzesform gegossen werden.

Sowohl das Schulpaket I wie auch das in Begutachtung befindliche Schulpaket II fand höchste Zustimmung bei den Eltern, denen es ebenso wie Ministerin Gehrer um die Kinder geht. "Wir werden den Weg der neuen Schule auf der Basis von guten Rahmenbedingungen fortführen. Sowohl die zusätzlichen Dienstposten für die Tagesbetreuung, für Standortsicherung und Fördermaßnahmen sowie die zusätzlichen Mittel für die sprachliche Frühförderung sind Fakten, die zeigen, dass in Bildung investiert wird", schloss Helm.

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