BZÖ-Grosz: Skandalöse Vorgangsweise des ORF

3 Tage vor der Wahl massive Wahlkampfhilfe für Klasnic und Voves

Graz (OTS) - "Die Vorgangsweise des ORF, zur morgigen TV- und Radio-Konfrontation in der Steiermark nur die Spitzenkandidaten von ÖVP und SPÖ einzuladen, ist demokratiepolitisch äußerst bedenklich", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz in einer Reaktion. "Der ORF ändert damit seine bisherige Linie, vor Wahlen immer Zweier-Runden mit allen Spitzenkandidaten durchzuführen. Damit verletzt der ORF seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag auf objektive Information, und das vor einer solch entscheidenden Wahl wie in der Steiermark. Das ist völlig inakzeptabel."

"Das ist die gleiche Vorgangsweise wie bei den gesteuerten Umfragen der ÖVP, die nur dazu dienen, die Kleinparteien in der Steiermark aus dem Rennen zu drängen. Dass jetzt der unabhängige ORF diese ÖVP-Politik der Wählertäuschung unterstützt, ist wohl nur mit einer Weisung von Chefredakteur Mück aus Wien zu erklären", so der steirische BZÖ-Chef weiter.

"Scheinbar haben es Klasnic und Voves so kurz vor der Wahl dringend notwendig, mit Hilfe des ORF politische Agitation zu betreiben und Wähler zu mobilisieren. Angesichts ihrer Skandalpolitik rund um EStAG, Herberstein, Spielberg und Voves-Büro ist das ja durchaus verständlich, da die Wähler das Vertrauen in ÖVP und SPÖ schon längst verloren haben. Aber der Auftrag des ORF ist objektive Information und nicht Wahlkampfhilfe für zwei strauchelnde Großparteien", so Grosz abschließend.

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