Amon: Wer Politisches wertet, muss sich auch politischer Wertung unterziehen

Es ist Zeit für Haider, sich zu entschuldigen

Wien, 28. September 2005 (ÖVP-PK) Die gestrige Reaktion von Prof. Günter Haider, Leiter des österreichischen PISA-Zentrums, sei völlig unangemessen und übertrieben gewesen, stellte heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecher und ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon fest. "Es sei bezeichnend, dass jemand, der Bundesministerin Gehrer in einer so unsachlichen Weise einer politischen Wertung unterzogen hat, selbst so wenig empfänglich für Kritik ist", so Amon weiter. ****

"Offensichtlich habe sich Prof. Haider nicht einmal die Mühe gemacht, die gestrige OTS 247 genau zu lesen, denn sonst könnte er mir nicht 'Lüge',,Verleumdung', ,Niedertracht' und ,Schmutzkübelattacken' vorwerfen, was ich auf das schärfste zurückweise". Vielmehr hätte er dann auf die gestellten Fragen einfach geantwortet, was ihm aber offenbar nicht möglich war.

Haider ist aufgefordert, "die Bundesländervergleiche der PISA-Studie zu veröffentlichen und nicht 'Windowdressing' zu betreiben, in dem er glaubt, dass uns der Unterschied zwischen der Bekanntgabe von unterschiedlichen 'Samples' und einem detaillierten Bundesländervergleich nicht bekannt ist", betonte der ÖVP-Bildungssprecher.

Außerdem könne jeder in sachlicher Weise im Bildungsministerium erfragen, welche Termine Prof. Haider nicht eingehalten habe.

"Aufgrund der 'Hyperreaktion' des Herrn Prof. Haider hat nicht
er eine Entschuldigung zu erwarten, sondern vielmehr Bundesministerin Gehrer und ich", schloss Amon.

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