Schicker: Ab sofort wird es für Kinder noch sicherer in Wien

Pilotversuch: Neue Schutzwegmarkierung wird getestet

Wien (OTS) - In der Nähe der Schule Lichtensterngasse 2 im 12.Bezirk erprobt die Stadt Wien nun im Rahmen eines Pilotversuchs eine neue Schutzweg-Bodenmarkierung. Trapezförmige gelbe Balken sollen die Aufmerksamkeit der AutofahrerInnen erhöhen. Stadtrat Rudi Schicker und Bezirksvorsteherin Gabriele Votava wollen mit diesem Projekt die Umgebung der Schule für die SchülerInnen noch sicherer machen und dadurch der Vision-Zero auch im 12.Bezirk nach drei Schulwegunfällen im Jahr 2004 wieder ein Stück näher kommen.

Stadt Wien ist seit Jahren aktiv und innovativ

Seit Jahren setzt die Stadt Wien eine Vielzahl von Maßnahmen und Innovationen um, damit die Schutzwege in unserer Stadt noch sicherer werden. Beispiele sind Fahrbahnanhebungen, Mittelinseln, zusätzliche Beschilderungen oder Signale (Lichtbänder, Blinklichter), rot umrandete Schutzwege vor allem im Nahbereich von Schulen oder die Lichtoffensive. "Trotz des steigenden Verkehrsaufkommens konnten wir so die Schulwegunfälle in den letzten zehn Jahren von 101 auf 66 reduzieren - noch immer genau 66 zuviel. Denn unser Ziel ist die Vision-Zero, also keine Unfälle mehr im Straßenverkehr", stellt der Wiener Verkehrs- und Planungsstadtrat Rudi Schicker klar.

Österreichweite Untersuchung

In ganz Österreich wird seit Jahren versucht, mittels verschiedenster Zusatzausstattungen die Schutzwege sicherer zu gestalten. Einheitliche Standards für solche Zusatzausstattungen oder besondere Markierungen gab es allerdings bislang nicht. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) und der ÖAMTC untersuchen nun im Auftrag des BMVIT österreichweit alle vorhandenen Schutzwegvarianten (Quermarkierungen, rot-weiß-rote Schutzwege, "verzerrte" Zebrastreifen, "Haifischzähne",…). Ziel ist es, infolge von Vorher/Nachher-Untersuchungen zukünftig in ganz Österreich möglichst einheitliche, optimale und klare Gestaltungsregeln für Schutzwege zu haben.

Jährlich verunglücken mehr als 1.000 FußgängerInnen auf Schutzwegen, davon rund zwei Drittel auf ungeregelten. FußgängerInnen, die sich auf einem Schutzweg befinden oder diesen auch nur erkennbar benützen wollen haben gemäß StVO klar Vorrang. Die Unfallstatistik zeigt jedoch, dass es sehr häufig an der "Anhaltemoral" der FahrzeuglenkerInnen mangelt.

o Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.verkehr-wien.at/ rk-Fotoservice: http://www.wien.at/ma53/rkfoto/

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