Für SP-Schuster Kritik von VP-Hoch an WAFF Ablenkungsmanöver, weil Bund bei Arbeitsmarktpolitik total versagt

Wien (SPW-K) - Als "völlig haltlos" wies SP-Gemeinderat Godwin Schuster Freitag die Kritik von ÖAAB-Landesgeschäftsführer Hoch an der Erfolgsbilanz der WAFF, speziell an den Frauenmaßnahmen NOVA und FRECH, zurück. Obwohl Hoch im Kuratorium des WAFF (Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds) vertreten sei, scheine er nicht einmal Ansatzweise einen Überblick über die Maßnahmen und Programme des WAFF zu haben, meinte Schuster in seiner Replik im Pressedienst der SPÖ Wien. Anderenfalls müsste Hoch nämlich wissen, dass beide Maßnahmen, wie auch alle anderen WAFF-Programme, regelmäßig im Rahmen des Wirkungsmonitorings von Synthesis Forschung evaluiert werden, unterstrich der Gemeinderat.

Das Wirkungsmonitoring belege deutlich, dass die Teilnehmerinnen an den beiden genannten Frauenmaßnahmen mehr verdienen und im Falle von Arbeitslosigkeit schneller wieder einen neuen Job fänden, setze Schuster fort. Laut dem von Synthesis Forschung im Auftrag des WAFF durchgeführten Wirkungsmonitoring verdienen NOVA-AbsolventInnen im ersten Jahr nach der Teilnahme pro Jahr und pro Kopf um 924 Euro mehr. Sie sind um 14,7 Tage weniger arbeitslos bzw. um 20,05 Tage länger im Job. Bei "FRECH-Frauen" steige im ersten Jahr nach der Teilnahme das Jahresbruttoeinkommen pro Kopf um rund 1.492 Euro. "Frech-Frauen" seien 12,27 Tage weniger arbeitslos und 36,79 Tage mehr beschäftigt, informierte Schuster.

Als "unverständlich" bezeichnete Schuster auch die Behauptung von Hoch, die Beratung werde nur telefonisch durchgeführt. "Genau das Gegenteil ist der Fall, die Kundinnen von FRECH werden über den gesamten Prozess der beruflichen Veränderung und Weiterbildung persönlich und individuell beraten sowie begleitet", betonte Schuster.

Hoch versuche vielmehr, so Schuster, jede Gelegenheit zu nützen, um vom arbeitsmarktpolitischen Totalversagen der Bundesregierung abzulenken, die nämlich laut Verfassung für Arbeitsmarktpolitik zuständig sei. Schuster abschließend: "Wien lässt die ArbeitnehmerInnen nicht im Regen stehen und unternimmt alles, um deren Jobchancen gezielt und äußerst erfolgreich zu verbessern. Wegen des großen Engagements des WAFF waren allein 2004 rund 4000 Menschen mehr ganzjährig beschäftigt als dies ohne WAFF-Maßnahmen der Fall gewesen wäre". Schuster forderte Hoch auf sich in Zukunft besser zu informieren, bevor er mit falschen Behauptungen und dem Ziel an die Öffentlichkeit gehe, die Menschen zu verunsichern. (Schluss)

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