AK: Beruhigt versichern? (1)

Neuer AK Ratgeber auf einen Klick: Wer braucht welche Versicherungen und wofür sind sie gut

Wien (OTS) - Sich richtig zu versichern, ist schwierig. "Tritt ein Unglücksfall ein, sind Konsu-menten oft unzureichend oder gar nicht versichert", sagt AK Konsumentenschüt-zer Thomas Eisenmenger. "Verbraucher sollten daher bestehende Versicherungen gelegentlich auf ihren Bedarf überprüfen und allenfalls neue Angebote einholen." Die AK hat jetzt einen Versicherungs-Ratgeber im Internet zusammengestellt. "Der Ratgeber soll Hilfe sein, den persönlichen Bedarf zu hinterfragen, kann aber ein ausführliches Beratungsgespräch nicht ersetzen", betont Eisenmenger.

Der AK Ratgeber erklärt die private Haftpflicht-, die Tierhalterhaftpflicht-, die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht- die Haushalts- die Kfz-Haftpflicht-, die Kfz-Kasko-, die Rechts-schutz-, die Unfall-, die Er- und Ablebens-, die Risikoablebens-, die private Kranken- und die Reiseversicherungen. Es steht drinnen, wofür die Versicherung nötig ist, was grund-sätzlich versichert ist, was grundsätzlich nicht versichert ist, wo diese Versicherung gilt, welche Schäden zusätzlich versichert sind sowie allenfalls, ob diese Versicherungsart in einer anderen Versicherung bereits enthalten ist. "Konsumenten meinen oft, eine ausrei-chende Versicherung bereits abgeschlossen zu haben", sagt Eisenmenger, "im Scha-densfall kommt dann das böse Erwachen."

Eine Haushaltsversicherung beispielsweise besteht generell aus einer Privat-Haftpflicht- und einer Sachversicherung für den Hausrat. Sie zahlt bei Feuer-, Sturm-, Leitungswasser-, Einbruch- und Glasbruchschäden. Es besteht aber auch die Möglich-keit, eine zusätzliche private Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Unfallversicherungen sind meist mit einer Mitgliedschaft in Sportvereinen oder Autofah-rer-Klubs verbunden oder als Zusatz zur Lebensversicherung oder einer Kreditkarte ent-halten. "Diese bieten jedoch keinen ausreichenden Schutz, da die Leistungen gering sind und oft an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist", warnt der AK Experte.

Die rechtlichen Interessen des Versicherungsnehmers sowie dabei entstehende Kosten deckt die Rechtsschutzversicherung ab. Sie springt ein, wenn der Versicherungsnehmer klagt, aber auch Klagen oder Prozesse abwehren will. "Die Rechtsschutzversicherung ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut", weiß Eisenmenger, "wer nur einen Kfz-Rechtsschutz hat, kann nicht auch andere private Ansprüche mit dieser Versicherung geltend machen, sondern benötigt dafür den Privat-Rechtsschutz."

(Forts.)

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