BZÖ-Bucher: ÖAAB soll sich auch weiteren BZÖ-Forderungen anschließen

Nicht nur Eintreibung von Steuerrückständen, auch Steuerreform fordern

Wien (OTS) - "Mit der heute erhobenen Forderung an Finanzminister Grasser, Steuerrückstände rascher einzutreiben, hat sich der ÖAAB einer Forderung von BZÖ-Chef Dr. Jörg Haider vollinhaltlich angeschlossen. Das ist erfreulich. Weniger erfreulich ist die Tatsache, dass der ÖAAB das daraus lukrierte Geld dem Finanzminister in den Rachen schieben will, anstatt eine sinnvolle Steuerreform zur Entlastung der Bürger zu fordern", so der Leiter der BZÖ-Steuerreformarbeitsgruppe, NRAbg. Josef Bucher in einer ersten Reaktion.

Haider habe schon vor Wochen die Forderung erhoben, durch die raschere Eintreibung von 2,5 Mrd. Euro ausständiger Steuerschulden eine neue Steuerreform mitzufinanzieren. "Es ist traurig, dass der ÖAAB nur den ersten Teil dieser Forderung, nämlich die Eintreibung von Steuerrückständen, übernommen hat. Gerade von einem Arbeiter- und Angestelltenbund erwarte ich mir aber, dass sie auch Maßnahmen zur steuerlichen Entlastung der von ihnen vertretenen Arbeitnehmer fordern, gerade wenn eine Finanzierungsmöglichkeit vorhanden ist", so Bucher weiter.

"Das BZÖ hat unter dem Titel "Entlastungsoffensive für Österreich" bereits vor Wochen ein Steuersenkungsprogramm vorgestellt, das vor allem den Mittelstand und die Familien entlasten soll. Ich lade die Vertreter des ÖAAB ein, die darin enthaltenen Vorschläge einer Steuersenkungsreform zu übernehmen und so den Druck auf Finanzminister Grasser zu erhöhen. Mit der Umsetzung unserer Entlastungsoffensive werden wir es schaffen, weiter an der Spitze der EU-Staaten zu bleiben", so der Leiter der BZÖ-Steuerreformarbeitsgruppe abschließend.

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