Startschuss für 3. Baustufe im Technologiepark Villach

Europäisches Modellprojekt in Villach - St. Magdalen - TPV soll durch Ausbau zum europaweiten Vorbildprojekt werden

Klagenfurt (LPD) - Der Technologiepark Villach (TPV) startete
heute, Freitag, mit der dritten Baustufe (T03). Technologiereferent Landeshauptmann Jörg Haider sagte anlässlich des Spatenstichs, dass das Land Kärnten gemeinsam mit der Stadt Villach ein Erfolgsprojekt entwickelt habe, das mit Klagenfurt zusammen eine Technologieachse bildet, um die uns ganz Österreich beneiden könne. Der TPV zeige eine sehr erfreuliche Aufwärtsentwicklung und platze aus allen Nähten. Daher werde mehr Raum benötigt, um das Konzept weiter zu entwickeln.

"Am Standort Villach wurde in den letzten fünf Jahren sehr viel dazu beigetragen, um eine Verbesserung in der Schaffung von qualitativen Arbeitsplätzen zu erreichen", so Haider. Mittlerweile gebe es in Kärnten mehr als doppelt so viele Arbeitsplätze im Technologiebereich wie im Tourismus.

Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter unterstrich ebenfalls die rasante Entwicklung des TPV und dessen Rolle als "Leitbetrieb für die Wirtschaft der Region". Der Startschuss für T03 sei sehr wichtig, weil dadurch weiter Optimismus verströmt werde. "Der Standortvorteil des TPV ist durch nichts aufwiegbar, er verbindet Lehre, Forschung und Entwicklung sowie Betriebe und stellt dadurch ein tolles Biotop dar", betonte der Bürgermeister.

Peter Schark, Geschäftsführer der Entwicklungsagentur Kärnten, sagte, dass mit dieser neuen Baustufe eine wichtige Größe überschritten werde, wodurch das Modell zum Selbstläufer werden könne. Der T03 werde Biotechnologie und Nanotechnologie konzentrieren. Hier werde Forschung und Entwicklung vertieft und vor allem der Bereich der angewandten Forschung ausgebaut. Außerdem sei eine Flächenbereinigung vorgesehen, wodurch bestehende Unternehmen, die schon aus allen Nähten platzen, die Möglichkeit zur Erweiterung erhalten werden, führte Schark aus.

Johann Polzer, Geschäftsführer der Landesimmobiliengesellschaft (LIG), informierte über die Einbindung der LIG in den TPV. Die LIG sei als Errichtergesellschaft mit umfangreicher Kompetenz in Landesimmobilien aktiv und realisiere viele hohe Investitionen. Für die Gesamtparkentwicklung des TPV zeichnet die Entwicklungsagentur verantwortlich. Über 70 Betriebe mit rund 1000 Mitarbeitern machen den TPV zu einem dynamischen Zentrum des Kärntner High-Tech-Zentrums. (Schluss)

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