VP-Hoch zu WAFF: Offene Fragen werden mit Selbstlob beantwortet

Qualitäts- und Erfolgsmonitoring wichtiger denn je

Wien (VP-Klub) - "Offene Fragen werden einfach mit Selbstlob beantwortet", so reagierte der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer und waff-Kuratoriumsmitglied Alfred Hoch auf die heutige Pressekonferenz der SPÖ-Stadträte Wehsely und Rieder zu den frauenspezifischen Maßnahmen des waff. In dieser wurden die beiden Programme NOVA und FRECH als überaus erfolgreich dargestellt.

Tatsache ist nämlich, dass man die beiden Frauenförderungsprogramme unterschiedlich sehen und bewerten muss. Beide gemeinsam haben nämlich nur, dass sie nicht wirklich evaluiert werden. "So berichten mir Kundinnen der Maßnahme FRECH, dass sie nicht persönlich, sondern nur über Telefon beraten werden", berichtet Hoch. Diese nicht ausreichenden telefonischen Beratungen werden dann einfach in der Statistik als normale Beratung geführt, ohne dass nachverfolgt werden kann, wie sich die Beratung auf die Hilfesuchenden ausgewirkt hat. "Aus meiner Sicht ist daher Selbstlob bei FRECH völlig unangebracht", so Hoch.

Etwas anders verhält es sich bei der Maßnahme NOVA, die von den Frauen angenommen wird, deren Output im Moment aber unklar ist. "So ist es nicht möglich zu evaluieren, ob die beratenen Frauen in Richtung Weiterbildung tendieren oder sich für einen Job qualifiziert haben", bemängelt Hoch.

"Schon wiederholt bin ich bei WAFF_Programmen für ein Qualitäts- und Erfolgsmonitoring eingetreten, ich glaube gerade den beiden Programmen NOVA und FRECH würde dies besonders gut tun", so Hoch und abschließend: "Vor der Wahl wird es sich nicht mehr ausgehen, ich hoffe aber, dass man sich nach der Wahl unbeeinflusst den Wirkungen dieser beiden WAFF-Programme widmet".

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