Kernstock: B334 - Umfahrung Wilhelmsburg wird Dreh- und Angelpunkt für Bürgerbeteiligung

Auch Zusagen über Bahnausbau harren noch immer ihrer Verwirklichung

St. Pölten, (SPI) - "An der Wichtigkeit der Errichtung der B334 zweifelt nach vielen Jahren der politischen Bemühungen ja niemand mehr. Vor allem die ÖVP des Bezirks war es ja, welche die vergangenen Jahre der B334 keine Priorität gegeben hat und deren Errichtung im Landesverkehrskonzept sogar rückreihen ließ. Die Forderungen der Sozialdemokraten des Traisentals nach einer Entlastung der mittlerweile an ihre Kapazitätsgrenzen stoßenden und äußerst unfallträchtigen B 20-Mariazeller Bundesstraße mündeten nun in fertige Planungsunterlagen. Nun geht es neben der Sicherstellung der Finanzierung, die ja noch nicht gegeben ist, vor allem um die enge Einbindung der Anrainer", so der Wilhelmsburger SP-Landtagsabgeordnete Otto Kernstock. Die Verbindung St. Pölten-Wilhelmsburg-Traisen wurde nach der Einführung der LKW-Maut auch zu einer klassischen LKW-Umfahrungsroute.****

Derzeit liegen 3 Umfahrungsvarianten der B334 für Wilhelmsburg am Tisch. Diese sollen nun mit der betroffenen Bevölkerung diskutiert werden. "Für mich stellt sich von Beginn an die Forderung nach umfangreichen Lärmschutzmaßnahmen und einer natur- und umweltverträglichen Trassenführung. Eine teilweise Einhausung und eine teilweise Tunnelführung wurden in den Planungen bereits berücksichtigt, deren Finanzierung muss aber ebenso sichergestellt werden", so Kernstock der betont, dass sich zu voreilige Sparsamkeit am Ende "rächen würde". "Die Bevölkerungszahl des Traisentals nimmt zu, die Region hat gute Standortqualität für die Wirtschaft. Die B334 bauen wir nicht nur zur Entlastung der B 20, sondern auch für die Standortqualität des NÖ Zentralraums für die nächsten Jahrzehnte", so Kernstock.

Doch auch im Bereich der Bahn gibt es noch viel zu tun. Im Jahre 1996 ergaben Verhandlungen zwischen dem Land und dem Bund im Rahmen des Nahverkehrsvertrages die klare Zusage nach einem Ausbau der Bahnlinie Krems-St. Pölten-Lilienfeld. Es sollte zusätzlich eine Studie erstellt werden, sogar von einer "Stadt-Regionalbahn" war die Rede. "Bis heute hat man davon aber nichts mehr davor gehört. Weder wurden Arbeiten begonnen, noch Pläne vorgelegt oder diskutiert. Ein derartig wichtiges Projekt für den NÖ Zentralraum darf nicht einfach ‚entschlafen’ oder in irgendwelchen Schreibtischen verstauben", kündigt Kernstock erneute Initiativen zur Einforderung des zugesagten Ausbaus der Bahnlinie Krems-St. Pölten-Lilienfeld an.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001