ÖAMTC: Achtung Waschküche - 355 Unfälle im Nebel im Vorjahr

Tipps des Clubs für die sichere Fahrt durch den Nebel - Auch Fußgänger sollten sich schützen

Wien (OTS) - Mit dem Herbst steigt die Häufigkeit von Nebelfeldern und damit auch die Unfallgefahr, warnt der ÖAMTC. Pünktlich am ersten Herbsttag bildeten sich Freitagfrüh im Wiener Becken und im Donauraum in Niederösterreich auch schon die ersten Nebelfelder. Die Sichtweiten lagen teilweise unter 100 Meter. Auch am Wochenende ist nach Angaben der Meteorologen in den Morgenstunden in Tal und Beckenlagen mit Nebelfeldern zu rechnen. Allein im Vorjahr wurden bei 355 Verkehrsunfällen im Nebel auf den Straßen in Österreich 14 Personen getötet und 461 verletzt.

Gefahren birgt der Nebel auch für Fußgänger im Ortsgebiet. Vier der Unfall-Toten im Nebel waren im Jahr 2004 Fußgänger, drei davon im Ortsgebiet. "Bei schlechter Sicht sollten sich auch Fußgänger durch reflektierendes Material auf der Kleidung besser sichtbar machen und so schützen", sagt ÖAMTC-Experte Roman Michalek.

"Für die Fahrzeuglenker hat bei schlechten Sichtverhältnissen die Fahrzeugbeleuchtung besondere Bedeutung", weiß Michalek. Als oberste Regel sollte das Motto - Sehen und gesehen werden - gelten. Die Beleuchtungsanlage sollte daher rechtzeitig überprüft werden.
Bei der Fahrt durch eine Nebelbank sollten zum eigenen und zum Schutze anderer folgende Hinweise des ÖAMTC unbedingt beachtet werden:

· Fuß weg vom Gas und die Geschwindigkeit der Sichtweise anpassen · Abblendlicht einschalten · im dichten Nebel Nebelscheinwerfer und Schlussleuchten einschalten · Abstand zum Vordermann vergrößern · möglichst weit rechts fahren und auf keinen Fall überholen · Vorsicht im Baustellenbereich. Oft sind durch den Nebel Markierungen und Verkehrsführungen nicht deutlich genug erkennbar. · im Falle eines Unfalles oder einer Panne unbedingt versuchen, das Fahrzeug von der Straße wegzubringen. Ist das nicht möglich, muss man alle Mittel zur Sichtbarmachung ausschöpfen: Warnblinkanlage und Licht einschalten, Pannendreieck aufstellen. Menschen werden im dichten Nebel auf der Fahrbahn nicht gesehen. Keinesfalls auf den Eigenschutz vergessen. Daher gilt, sofort die Warnweste anziehen und sich möglichst schnell in Sicherheit zu bringen, etwa indem man sich hinter die Leitplanke begibt. · bei entsprechend guter Sichtweite Nebelscheinwerfer und Schlussleuchten wieder ausschalten

Hinweis an die Redaktionen:
Eine Übersichtsgrafik über die Nebelzonen auf Österreichs Hauptverbindungen findet man im Online-Foto-Service unter:
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Heimo Gülcher

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