Bonviva(R) - erste Monatstablette für Osteoporose zugelassen!

Wien (OTS) - Die erste und einzige Tablette zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose, die nur einmal pro Monat eingenommen werden muss, ist nun auch in Europa zugelassen. Allein in Österreich wird damit für rund fünfhunderttausend Frauen die Osteoporose-Therapie einfacher, effizienter und angenehmer.

Gute Nachrichten für Frauen, die unter Osteoporose leiden: Die europäische Zulassungsbehörde (EMEA) hat mit Bescheid vom 15. September 2005 Bonviva(R) (Wirkstoff Ibandronat), die weltweit erste Monatstablette zur Behandlung von Frauen mit postmenopausaler Osteoporose, die europäische Zulassung erteilt.
Das in Bonviva(R) enthaltene Bisphosphonat Ibandronat verhindert äußerst wirkungsvoll Frakturen und erhöht die Knochendichte substantiell.

Die nur einmal monatliche Gabe ist durch die besonders hohe Wirkpotenz von Ibandronat möglich: 150 mg Ibandronat, eine Wirkstoffmenge, die in eine Tablette normaler Größe passt, reicht aus, um den bei Osteoporose gesteigerten Knochenabbau für einen Monat auf Werte wie vor der Menopause zu normalisieren. Ibandronat wird sehr rasch aus dem Blut in den Knochen aufgenommen, bleibt dort langfristig gebunden und kann so seine knochenschützende, antiresorptive Wirkung entfalten.

Durch die vereinfachten Einnahmemodalitäten - also größere Intervalle zwischen den einzelnen Medikamentengaben - erwarten sich Osteoporose-ExpertInnen eine bessere Therapietreue der Patientinnen. ZwT.: Alle drei Minuten eine Wirbelkörperfraktur
In Europa leidet etwa jede dritte Frau über 50 an Osteoporose; allein in Österreich sind es ca. fünfhunderttausend. Rund alle drei Minuten erleidet eine von ihnen eine Wirbelkörperfraktur.
Bisphosphonate halten den zunehmenden Knochenschwund in der Postmenopause auf, wodurch das Fraktur-Risiko deutlich gesenkt wird. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg (je)der Therapie ist die Compliance - also die Therapietreue - der Patientinnen. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass bei täglich einzunehmenden Bisphosphonaten nach einem Jahr fast 70% der Patientinnen die Therapie abgebrochen haben. Bei Patientinnen, die ein wöchentlich einzunehmendes Bisphosphonat verordnet bekommen, sind es noch immer weniger als 50 Prozent, die die Behandlung nach einem Jahr noch fortführen.

Dank Monatstablette bessere Therapietreue?

Vergrößert man jedoch das Einnahmeintervall noch weiter - etwa auf einen Monat wie jetzt mit Bonviva(R) - kann dies die Therapietreue entscheidend verbessern. Davon sind Osteoporose-ExpertInnen wie Univ.-Prof. Dr. med. Heinrich Resch, Krankenhaus der Bamherzigen Schwestern, Wien, überzeugt: Denn die Einnahmevorschriften für Bisphosphonate sind aufwändig: Die Tabletten müssen morgens nüchtern mit einem Glas Leitungswasser eingenommen werden. Danach sollte man 30 bis 60 Minuten in aufrechter Körperhaltung bleiben, erst anschließend darf gefrühstückt werden. Der große Vorteil der Monatstablette liegt dabei auf der Hand: Diese Regeln nur einmal im Monat zu befolgen, ist einfacher, als sich täglich oder wöchentlich danach richten zu müssen.

Wirksamer Knochenschutz durch Studien bestätigt

Studien wie MOPS (Monthly Oral Pilot Study), BONE (Oral IBandronate Osteoporosis Vertebral Fracture Trial in North America and Europe) und MOBILE (Monthly Oral IBandronate In LadiEs) zeigten, dass intermittierende Gaben bzw. die Verabreichung einer erhöhten Einzeldosis bis zu 150 mg in einer Monatstablette sicher und gut verträglich sind. Dass der Wirkstoff Ibandronat gleichzeitig sehr gut vor Frakturen schützt, bestätigte wiederum die BONE-Studie. Ibandronat 2,5 mg täglich reduzierte, so die Ergebnisse dieser Studie, das relative Risiko für eine neue Wirbelkörperfraktur um 62% - numerisch das beste Ergebnis aller bisher zugelassenen Bisphosphonate.

Bonviva(R)

Ibandronat ist ein hochpotentes stickstoffhaltiges Bisphosphonat. Bisphosphonate sind nicht-hormonelle Substanzen, die zur Prävention und Therapie von Osteoporose eingesetzt werden. Sie hemmen den Knochenabbau und senken das Risiko, Frakturen zu erleiden. Ibandronat hat eine hohe Affinität zu den Strukturen der Knochenoberfläche und reichert sich dort an. Im Knochen hemmt es die Aktivität der Osteoklasten (Knochen abbauenden Zellen) und verhindert so den Knochenabbau (Knochenresorption). Insgesamt führt Ibandronat zu einer Zunahme der Knochendichte.

Die Roche/GSK-Zusammenarbeit

Seit Dezember 2001 arbeiten Roche und GlaxoSmithKline (GSK) gemeinsam an der Entwicklung von Ibandronat für die Behandlung und Vorbeugung von postmenopausaler Osteoporose. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen garantiert doppelte Expertise und doppeltes Engagement, um die neue Osteoporose-Therapie so schnell wie möglich ÄrztInnen und Patientinnen zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen

Über postmenopausale Osteoporose: www.roche.com/mbosteop05d.pdf Roche Health Kiosk, Osteoporose:
http://www.health-kiosk.ch/de/start_osteo

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Claus Scherübel, Roche Austria GmbH
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