ÖVP-Offensive für ländlichen Raum 1: Ideen säen.Zukunft ernten

ÖVP-Bundespartei startet heute ihre österreichweite Regionaloffensive "Land/IDEEN/leben" für den ländlichen Raum

Wien, 23. September 2005 (ÖVP-PK) Nach dem Motto "Ideen säen.Zukunft ernten" startet die ÖVP-Bundespartei heute, Freitag, ihre österreichweite Regionaloffensive "Land/IDEEN/leben" für den ländlichen Raum. ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka begrüßte dazu Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll, Gesundheits- und Frauenministerin Maria Rauch-Kallat, ÖVP-Klubobmann Mag. Wilhelm Molterer, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf sowie zahlreiche Journalistinnen und Journalisten beim Auftakt im Rahmen einer gemeinsamen Busfahrt zu vier besonders beachtenswerten Vorzeigeprojekten in der Steiermark und im Burgenland. Im Bus werden heute im Laufe des Kampagnen-Starts zudem ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein, Landeshauptmann Waltraud Klasnic und Landeshauptmann-Stv. Mag.
Franz Steindl erwartet. ****

Den Startschuss zur Offensive gab ÖVP-Generalsekretär Lopatka, indem er die Eckpunkte der Kampagne vorstellte. Lopatka strich
dabei den regionalen Zusammenhalt in Österreich besonders hervor. So seien in Österreich - neben den Niederlanden - die regionalen Beschäftigungsunterschiede EU-weit am niedrigsten. Österreich sei damit Musterschüler bei der flächendeckenden Mobilisierung von Beschäftigungschancen und bei der Bekämpfung von Strukturschwächen in einzelnen Regionen. Besonders dramatisch seien dagegen die regionalen Unterschiede in Italien, wie auch die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Newsweek" berichtet. Dort hätte Premierminister Berlusconi zwar 50 Milliarden Euro an EU-Geldern lukrieren können, die Gelder seien letztlich allerdings in die urbanen Regionen in Neapel und die reiche Amalfi-Küste geflossen.

Österreichs Ziel sei im Gegensatz dazu, immer wieder mit kreativen Lösungen die ökonomischen und ökologischen Bedingungen so zu gestalten, dass alle Menschen im Land an den gegebenen Chancen teilhaben können. "Das ist ökosoziale Marktwirtschaft, wie wir sie in unserer Arbeit im Bund, in den Ländern und Gemeinden seit Jahrzehnten offensiv mit konkreten Initiativen erfolgreich umsetzen", so Lopatka. Schließlich weisen 90 Prozent der Fläche Österreichs Merkmale des ländlichen Raums auf, 78 Prozent aller Österreicher leben in diesen Regionen. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist der ländliche Raum in Österreich ein wettbewerbsfähiger Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort. Die ÖVP hat sich auch als erste Partei seit den 70er Jahren dem ländlichen Raum gewidmet und wird nun durch diese Regionaloffensive neue Konzepte, Ideen und Perspektiven für den ländlichen Raum erarbeiten und unterstützen.

Vier "Best-Practice-Modelle" aus den Bereichen Tourismus,
Klein- und Mittelbetriebe, Forschung und Entwicklung sowie Ökologie wurden für die Auftaktoffensive ausgewählt und werden heute gemeinsam besucht: In der Steiermark gilt die Tourismusgemeinde Bad Waltersdorf als Vorzeigemodell. Bad Waltersdorf hat seine Nächtigungszahlen seit 1984 verfünfzehnfacht. Die Schokoladenfabrik Zotter ist das zweite Best-Practice-Beispiel in der Steiermark, das heute im Rahmen der Bus-Tour besichtigt wird. Im Burgenland gelten das Technologiezentrum Jennersdorf und das Biomasse Kraftwerk Güssing als Vorzeigeprojekte.

In einer ausführlichen Broschüre, die das Herzstück der Kampagne "Land/IDEEN/leben" bildet, werden insgesamt 26
erfolgreiche Projekte aus den verschiedensten Bereichen - von A wie Altenbetreuung bis Z wie Zukunftsbetriebe - vorgestellt. Die Internet-Plattform www.oevp.at/land-ideen-leben bietet zudem ab sofort für alle Interessierten die Möglichkeit, eigene Projekte zu präsentieren und aus dem geschaffenen Ideenfundus zu schöpfen. Sie sollen auch Basis für die Weiterentwicklung von Projekten im ländlichen Raum liefern. (Forts.)

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