BZÖ-Schmid: Modell Uni-Scheck umsetzen

LH Klasnic soll auf Schüssel und Gehrer einwirken

Graz (OTS) - "Mit der gestrigen Bekanntgabe der Anzahl ausländischer Studienanfänger in Graz ist wieder einmal die steirische Uni-Misere sichtbar geworden - fehlende Studienplätze, lange Wartezeiten, überfüllte Hörsäle", so BZÖ-Spitzenkandidat Michael Schmid in einer Reaktion. So stamme etwa jeder dritte Interessent am Grazer Psychologie-Studium aus Deutschland. "Für 252 vorhandene Studienplätze haben sich 529 Personen vorerfassen lassen. Damit ist klar, dass viele österreichische Maturanten kein Psychologie-Studium beginnen können, weil ihnen deutsche Numerus-Clausus-Flüchtlinge die freien Plätze wegnehmen. So kann es nicht weitergehen!" Noch schlimmer sei die Situation beim Grazer Medizin-Studium, wo seit dem EuGH-Urteil vom Juli beinahe zwei Drittel der Bewerber aus Deutschland kämen.

"Jetzt muss es in vielen Fächern Zulassungsprüfungen geben um die wenigen vorhandenen Studienplätze aufzuteilen. Obwohl der österreichische Steuerzahler die Ausbildung an den österreichischen Universitäten finanziert, bekommen plötzlich viele österreichische Maturanten aufgrund des Andrangs aus Deutschland keinen Studienplatz mehr. Ein Wahnsinn", so Schmid weiter. Der steirische BZÖ-Spitzenkandidat hat eine einfache Lösung parat: "Das von BZÖ-Chef Jörg Haider vorgestellte Modell eines Uni-Schecks für jeden österreichischen Maturanten bietet eine einfache, EU-rechtskonforme und leicht administrierbare Lösung der Uni-Misere. Im ersten Semester werden die Gebühren für alle Studienanfänger auf 5000 Euro erhöht. Die Differenz zur derzeit geltenden Studiengebühr von 363 Euro bekommt jeder österreichische Maturant in Form eines Uni-Schecks im Wert von 4.637 Euro gutgeschrieben. Beginnt er ein Studium, muss er automatisch nur 363 Euro einzahlen, die Differenz zur erhöhten Studieneingangsgebühr wird vom Uni-Scheck abgedeckt." Für heimische Studenten würde sich somit gar nichts ändern, das BZÖ-Modell garantiere, dass sie weiterhin nur 363 Euro Studiengebühr bezahlen müssen.

"Durch unser Modell wird das Studium für Nicht-Österreicher empfindlich teurer und der Massenansturm wird ein Ende haben - damit garantieren wir allen steirischen Maturanten einen Studienplatz. Das ist für unseren Bildungsstandort und unsere Zukunft unheimlich wichtig. Ich fordere LH Klasnic daher auf, auf ihre Parteikollegen Bundeskanzler Schüssel und Bildungsministerin Gehrer einzuwirken, damit diese die Umsetzung des BZÖ-Uni-Schecks nicht weiter blockieren" so Spitzenkandidat Michael Schmid abschließend.

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