Lyrik auf Plakaten und beste Kulturplakate

Wien (OTS) - Die Aktion "Zeit für ein Gedicht" 2005 und die besten Kulturplakate 2004 präsentierten am Donnerstag Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und Gewista-Generaldirektor KR Karl Javurek im Radio Kulturcafé. Beides, die Plakatierung von Gedichten im öffentlichen Raum und die Prämierung künstlerisch hochklassiger Kulturplakate wird seit langem von der Kulturabteilung der Stadt Wien in Zusammenarbeit mit der Gewista durchgeführt. Die gemeinsame Präsentation, so Mailath-Pokorny und Javurek, verweise auf das kulturelle Engagement der Gewista, das für hohe künstlerische Ansprüche im visuellen Bereich, aber auch für die Verpflichtung dem Wort gegenüber steht. Mit der Verbreitung auf Werbeflächen erreiche die Lyrik ein Potential an Lesern und Aufmerksamkeit, das ihr sonst verwehrt bleibe, so Mailath-Pokorny.****

Gedichte aus fünf Nationen

Bereits seit 2003 findet "Zeit für ein Gedicht" grenzübergreifend auch in anderen Städten Mittel -und Osteuropas statt. Fünf Lyriker aus fünf Nationen sind an der heuer dem Motto "Toleranz" verpflichteten Aktion beteiligt, die in den fünf Hauptstädten Menschen ansprechen soll.

Die Gedichte von Marián Hatala (Slowakei), Jirí Grusa (Tschechien), Zoltán Sumonyi (Ungarn), Doris Mühringer (Österreich) und Barbara Korun (Slowenien) wurden in den jeweiligen Übersetzungen auf den City-Light-Flächen in Bratislava, Budapest, Prag, Wien - hier allein auf 750 City-Lights - und Laibach präsentiert. In den kommenden Wochen sind die Gedichte auf Kleinplakaten in U-Bahn-Stationen und auf Litfasssäulen in Wien zu lesen.

"Bestes Kulturplakat" an Museumsquartier

Der von der Kulturabteilung der Stadt Wien mit 2.200 Euro dotierte Preis für das "beste Kulturplakat 2004" geht an das Museumsquartier für das Sujet "Frau im Liegestuhl", künstlerische Gestaltung Büro X Design. Weitere Auszeichnungen für ihre Plakate erhielten das Architekturzentrum, das Filmmuseum, die "Gruppe 80", das Haus der Musik, die Kunsthalle Wien, , die Aktion "Licht ins Dunkel", das Tanzquartier Wien, die Viennale, die Galerie Westlicht, das Zoom Kindermuseum und das Veranstaltungsreferat der Kulturabteilung für das Plakat zum 25. Österreichischen Blasmusikfest. (Schluss) gab

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